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24Mrz

… wenn er nur gefragt hätte

Mit Unverständnis und Bedauern reagieren die drei Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner, Ulrich Kelber und Paul Schäfer auf Presseartikel, dass die jungen Musikerinnen und Musiker der Wooden Helmets Bigband des Helmholtz-Gymnasiums Bonn eine gewonnene Berlin-Reise nicht antreten können, weil Stephan Eisel nicht mehr Mitglied des Bundestages ist und er keinen Abgeordneten gefunden habe, der die Schülerinnen und Schüler willkommen heißen will. „Uns hat er nicht gefragt“, stellt Ulrich Kelber fest und ärgert sich, dass die jungen Leute so enttäuscht worden sind. „Da hätte ein Anruf oder eine Email doch wirklich keine Arbeit gemacht“, meint auch Katja Dörner, „oder wurde da befürchtet, wir könnten ‚ja‘ sagen?“

Die drei Abgeordneten haben heute morgen gesprochen und beschlossen, den Schülerinnen und Schülern aus ihren Kontingenten eine Berlin-Reise zu ermöglichen. „Wir planen in diesem Herbst ohnehin eine gemeinsame Fahrt von Bonner Jugendlichen, diese Gruppe werden wir jetzt erweitern und der Wooden Helmets Bigband die zusätzlichen Plätze zur Verfügung stellen“, erklärt Paul Schäfer und hofft gemeinsam mit der Kollegin und dem Kollegen, die Enttäuschung bei den Jugendlichen damit auffangen zu können. Kontakt mit der Schulleitung und der Schulpflegschaft wurde bereits aufgenommen.

„Es ärgert uns schon sehr, dass das Vertrauen der Jugendlichen und ihrer Eltern in die Politik unnötig geschädigt wurde,“ stellen die Abgeordneten abschließend fest.

Verfasst am 24.03.2010 um 16:04 Uhr von Katja mit den Stichworten .
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