Anlässlich der aktuellen Umfrage zur Akzeptanz des Betreuungsgeldes erklärt Katja Dörner, kinder- und familienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen:
„Die Akzeptanz des geplanten Betreuungsgeldes in der Bevölkerung sinkt. Waren nach Umfrageergebnissen im November 2009 noch zwei Drittel der Befragten dem Betreuungsgeld gegenüber positiv eingestellt, waren es nach Ergebnissen von Forsa Ende April 2010 nur noch knapp 51 Prozent. Das spiegelt ganz klar die Grüne Position – das Betreuungsgeld ist eine bildungspolitische Katastrophe!
Daran ändert auch der öffentliche Streit der Koalitionäre um die kreativste Auszahlungsmodalität nichts. Egal ob als Gutschein oder als Barzahlung, ureigener Ansatz des Betreuungsgeldes ist es, Kinder aus der Kindertagesbetreuung und frühkindlichen Bildungseinrichtungen fern zu halten. Damit werden gerade den Kindern Chancen vorenthalten, die in vielen Fällen schlechtere Startbedingungen haben. Zudem fehlen die 2 Mrd. Euro, die das Betreuungsgeld kostet bei den wesentlichen Investitionen in Qualität und Quantität der Kitaplätze. Die Bundesregierung sollte jetzt die Reißleine ziehen und sich von diesem unsinnigen Projekt verabschieden.“





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