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Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern

Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von Dezember 2009 und erst recht durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von August 2010 steht die Bundesregierung unter Druck, die Sorgerechtsregelung für nicht miteinander verheiratetet Eltern zu reformieren und die Gerechtigkeitslücke mit Blick auf unverheiratete Väter zu schließen.

Als Grüne schlagen wir ein niedrigschwelliges Antragsverfahren vor. Dabei gehen wir davon aus, dass die gemeinsame Sorgetragung in der Regel dem Kindeswohl entspricht. Ein zeitgemäßes Familienrecht muss die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Ausgangssituation beider Eltern eine möglichst frühe gemeinsame Verantwortungsübernahme begünstigt und ebenso Konflikte so früh wie möglich klärt.

Einen entsprechenden Antrag haben wir heute in den Bundestag eingebracht.

Kommentare

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  1. Hans-Georg Nelles

    Liebe Frau Dörner,
    warum soll ein Antrag für etwas gestellt werden müssen, was sowohl genuines Recht als auch zeitgemäß ist und in der Regel auch dem Kindeswohl entspricht. In meinen Augen verheddern sich die Grünen an der Schwelle, die sie selbst als niedrig bezeichnen und zementieren zudem traditionelle Rollenvorstellungen. Das Väter und Mütter es anders leben möchten, haben Sie in Ihrer Bundestagsrede ja deutlich gemacht. Ich kann mir Die Inkonsequenz an dieser Stelle nicht erklären.

    09.10.2010 um 13:50 Uhr

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