Direkt zum folgenden Bereich:
  1. Hauptnavigation
  2. Inhalt
  3. Themenübersicht
  4. Suche
  5. Links
  6. Adresse



Inhalt

Ablenkungsmanöver beim Elterngeld

Zum Vorschlag der schwarz-gelben Koalition, das Elterngeld für Spitzenverdiener zu streichen, erklärt Katja Dörner, Kinder- und Familienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:

„Die Koalition will mit diesem Vorschlag von den unsozialen Kürzungen beim Elterngeld ablenken. Sie versucht hier mit einem Bauernopfer soziales Gewissen vorzutäuschen. Angesichts der Tatsache, dass nur eine Handvoll Eltern Spitzenverdiener sind, während 130.000 Familien und damit 16 Prozent aller derzeitigen ElterngeldbezieherInnen ALG II bekommen, ist dieser Vorschlag bei weitem sozial nicht ausgewogen. Zumal die armen Familien mit rund 400 Mio. Euro die Hauptlast des Sparpakets im Familienbereich tragen, während durch den Vorschlag, das Elterngeld für die Spitzenverdiener zu streichen, lediglich 10 Mio. Euro eingespart werden sollen.

Gerechtigkeit für Familien heißt, das Elterngeld auch für ALG-II-EmpfängerInnen bestehen zu lassen. Familien dürfen nicht als Sparschweine für eine verfehlte Regierungspolitik herhalten. Das Elterngeld muss auch inhaltlich weiterentwickelt werden. Wir brauchen ein Teilelterngeld, so dass beide Eltern ohne finanzielle Nachteile gleichzeitig Teilzeit arbeiten können.“

Kommentare

Einen Kommentar schreiben: