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Anti-Atom-Demo am 28. Mai in Bonn

Hunderttausende gehen in diesen Wochen auf die Straße und fordern den Atomausstieg. Anfang Juni will die Bundesregierung entscheiden, welche Konsequenzen sie für Deutschland aus dem GAU von Fukushima zieht. Angela Merkel vollzieht politisch eine 180-Grad-Wende. Denn vor wenigen Monaten hatte die Kanzlerin ihren Kurs noch durchgesetzt und Schwarz-Gelb die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert.

Wir wissen nicht erst seit Fukushima: Atomkraft ist nicht beherrschbar. Der Protest gegen Atomenergie geht ungebrochen weiter. Am 28. Mai wird es wieder große Atomausstiegs-Demos geben – in etwa 20 Städten bundesweit und auch in NRW, und zwar in Bonn, Essen und Münster. Wir wollen mit weit mehr als hunderttausend Menschen ein kraftvolles Zeichen an die Bundesregierung schicken. Von unserem zeitgleich stattfindenden Landesparteitag werden wir auch ein klare Unterstützungs- und Solidaritätsbotschaft aussenden.

Nach Fukushima kann es nur heißen: Atomkraft abschalten! Der öffentliche Druck wird mit entscheiden, wie schnell Schluss mit der Atomkraft ist.

Wir GRÜNEN fordern die sofortige und endgültige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Pannenreaktors Krümmel, die Verschärfung der Sicherheitsauflagen und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Wir wollen das Atomzeitalter in Deutschland bis spätestens 2017 beenden und alle Atomkraftwerke und die Urananreicherungsanlage in Gronau endgültig stilllegen. Energie muss künftig sicher, erneuerbar und effizient erzeugt sowie sparsam verwendet werden. Wir kämpfen für die Energiewende und für einen schnellstmöglichen Atomausstieg.

Wir rufen auf: Kommt am 28. Mai zu einer der Demos – für den Atomausstieg und die Energiewende!

Atomkraft abschalten – Energiewende jetzt!

Kommentare

2 Reaktionen: Kommentar schreiben ⇓

  1. Gerd Reusch

    Wir haben schon in den 70er und 80er Jahren gegen die Kernkraft demonstriert, doch die Interessen der Wirtschaftsfunktionäre haben logische Denkstrukturen nicht zugelassen. Unsere heutigen Generationen haben es zu verantworten, wenn die Generationen in 10000 Jahren noch unter unseren Erblasten zu leiden haben.
    Doch das macht nichts! Hauptsache, das Kapital hat seinen Profit! Ich hoffe, man versteht den Sarkasmus!
    Ich bezeichne die als Verbrecher, die sich heute – aus persönlicher Raffgier – für den Fortbestand der Kernenergie einsetzen. Sie sind schuldig, die Menschheit für tausende von Jahren mit der latenten Gefahr der Kontamination konfrontiert zu haben.
    Gerd Reusch

    21.05.2011 um 13:22 Uhr

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