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Vogel-Strauß-Politik beim Kita-Ausbau rächt sich

Anlässlich der aktuellen Zahlen zum Kita-Ausbau erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Familien- und Kinderpolitik:

Jetzt rächt sich die Vogel-Strauß-Politik beim Kita-Ausbau der letzten Jahre. Dass der Ausbauprozess zu langsam verläuft, ist keine neue Erkenntnis. Länder und Kommunen müssen endlich ihre Zusagen vom sogenannten Krippen-Gipfel wahrmachen und ihren Anteil am U3-Ausbau beisteuern.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung reibt sich im Streit um das Betreuungsgeld auf, statt ihre Anstrengungen auf den Kita-Ausbau zu fokussieren. Mit dem Versuch, sich mit der Einführung eines Betreuungsgeldes von der Verpflichtung für den bedarfsgerechten Kita-Ausbau freizukaufen, setzt die Bundesfamilienministerin nur ihre altbekannte Politik des Wegschauens fort.

Klar ist: Nur wenn Bund, Länder und Gemeinden an einem Strang ziehen, ist der bedarfsgerechte Ausbau noch zu schaffen. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv. Ministerin Schröder muss schleunigst Länder und Kommunen mit an den Tisch holen und auf der Grundlage einer soliden Bedarfserhebung eine vernünftige und faire Finanzierungsvereinbarung treffen.

Das wäre ein sinnvoller Einsatz für die Milliarden, die das Betreuungsgeld verschlingen wird. So könnte der Ausbau der U3-Betreuung geschafft werden, bis der Rechtsanspruch in Kraft tritt.

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