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Positive Signale für Mutter-Vater-Kind-Kuren

Anlässlich eines Gesprächs mit Vertreterinnen und Vertretern der in Bonn und der Region ansässigen gesetzlichen Krankenversicherungen zur Bewilligungspraxis der Mutter-Vater-Kind-Kuren erklären Katja Dörner MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU):

„Mutter-Vater-Kind-Kuren sind wichtige präventive Maßnahmen, um die Gesundheit von Müttern und auch Vätern in belasteten Situationen zu erhalten und zu befördern. Dass in den vergangenen Jahren trotz klarer gesetzlicher Verpflichtungen immer weniger Kuren bewilligt worden sind, hat uns alarmiert und empört. Wir sind zufrieden, dass dieser Mißstand aktuell zum Anlass genommen wurde, die Bewilligungsverfahren zu vereinheitlichen und transparenter zu gestalten. Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der in Bonn und der Region ansässigen gesetzlichen Krankenversicherungen wurde deutlich, dass auch die Krankenkassen selbst eine Vereinheitlichung der Bewillungspraxis für sinnvoll erachten. Dies könne auch dazu beitragen, dass eine Präventionsmaßnahme wie eine Mutter-Vater-Kind-Kur nicht dem Kostendruck zum Opfer falle. Wir werden die Bewilligungspraxis bei Mutter-Vater-Kind-Kuren weiterhin im Auge behalten und die Entwicklung der Bewilligungen auf der Grundlage der neuen Richtlinien genau beobachten. Wir freuen uns, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen mit uns im Sinne der Familien an einem Strang ziehen und bereit sind, in rund einem Jahr gemeinsam eine erneute Auswertung der Situation vorzunehmen.“

Kommentare

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  1. Hans Müller

    Guten Tag Frau Dörner,
    zunächst möchte ich mich für Ihren persönlichen Einsatz bei der neuen Bewilligungspraxis recht herzlich bedanken. DIe Ablehnungsquote hält sich derzeit in Grenzen und die Häuser sind zufriedenstellend ausgelastet. Jedoch machen mir die Pflegesätze, die durch die Minderbelegung der letzten 2 Jahre und das daraus resultiernde Überangebot an Klinikbetten,enstanden sind.
    Dies haben die Krankenkassen zur Reduzierung der Pflegesätze ausgenutzt. EIn Beispiel:
    Pflegesatz laut Versorgungsvertrag 72.- €, heute 55.- 60 € pro Berechnungstag für einen Patienten. In den letzten 6 Jahren gab es in diesem Bereich keine Pflegesatzanpassung.
    (trotz Steigerung der Lohn- und Sachkosten) Zudem sind die Anforderungen an die Kliniken ständig gewachsen. (verpflichtendes Qualitätsmanagement nach ISO und BAR)
    Und die Klinik, die dieses Preisdumping nicht mitmacht,wird einfach nicht mehr belegt.
    Zudem wird im Pflegesatz nicht nach Vorsorge und Rehabiltation unterschieden. Der Pflegesatz ist gleich, obwohl die strukturellen und personellen Anforderungen sich wesentlich unterscheiden.
    Es wäre notwendig auch diesen Sachverhalt kritisch zu überprüfen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
    Nicht die von den Kassen angegebenen Preise sind hier relevant, sondern die abgeschlossenen Einzelverträge mit den Kliniken.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz.
    Gruss
    H.Müller

    19.05.2012 um 6:04 Uhr

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