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Neue Zahlen zum Elterngeld: Erfolgsmodell weiterentwickeln

Anlässlich der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zur Inanspruchnahme des Elterngeldes erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Die positive Entwicklung des Elterngeldes muss mit Blick auf eine bessere partnerschaftliche Aufgabenteilung in der Familie stärker unterstützt werden. Hierzu gehört vorrangig, dass Teilelterngeld so auszugestalten, dass für beide Eltern gleichzeitig Sorgearbeit und Teilzeitberufstätigkeit ohne finanzielle Nachteile möglich ist. Außerdem ist die Erweiterung der Partnermonate auf vier sinnvoll und zeitgemäß.

Dass Familienministerin Schröder die Koalitions-Pläne zur Ausweitung der Partnermonate und des Teilelterngeldes komplett begraben hat, ist nicht nachvollziehbar. Es ist inakzeptabel, dass für unsinnige Leistungen, wie das Betreuungsgeld Milliarden zur Verfügung gestellt werden, während wichtige familienpolitische Maßnahmen aufgrund des Finanzierungsvorbehalt unter die Räder kommen.

Fünf Jahre nach seiner Einführung hat sich der Anteil der Väter, die wegen der Geburt ihres Kindes eine berufliche Auszeit nehmen, immerhin von 3 auf 25 Prozent erhöht. Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell mit Entwicklungspotential.

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