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Internationaler Frauentag: Gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2013 erklärt Katja Dörner, GRÜNE Bundestagabgeordnete aus Bonn:

„Trotz aller Erfolge der Frauenbewegung gibt es gerade auf dem Arbeitsmarkt noch große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Arbeit, Einkommen und Einfluss sind noch lange nicht gerecht verteilt. Wenn wir nicht umsteuern, ist ein Anstieg der Altersarmut von Frauen vorprogrammiert. Deshalb treten wir Grüne für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und die Überwindung der Minijobs ein. Wir wollen das unsinnige Betreuungsgeld umgehend wieder abschaffen und stattdessen den damit frei werdenden Milliardenbetrag in eine gute Kinderbetreuung investieren. Da eine moderne Familienpolitik nicht nur da ansetzt, wo Paare verheiratet sind, sondern dort wo Kinder sind, wollen wir das Ehegattensplitting durch eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Existenzminimum ersetzen. Durch eine Kindergrundsicherung wollen wir Kinder und damit die Familien direkt unterstützen.

Eine moderne Gleichstellungspolitik muss den gesamten Lebensverlauf in den Blick nehmen. Ein Arbeitsplatz muss eine eigenständige Existenzsicherung ermöglichen und gleichwertige Arbeit muss endlich gleich entlohnt werden.

Am 8. März bin ich deshalb in Bonn unterwegs, um insbesondere über grüne Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitssituation in Pflegeberufen zu informieren, in den zu 80 Prozent Frauen beschäftigt sind. Anzutreffen bin ich ab 8.00 Uhr auf dem Wilhelmplatz vor dem Gesundheitszentrum St. Johannes Hospital und eine Stunde später vor dem Altenheim in der Noeggerathstraße 4-8.“

Kommentare

1 Reaktion: Kommentar schreiben ⇓

  1. Familienvater

    Ach, es geht mal wieder unter dem Vorwand der Kinderbetreuung gegen das Ehegattensplitting!
    Die Familien der Alleinverdiener sollen also nach grüner Vorstellung massiv belastet und am liebsten von HarzIV abhängig gemacht werden.

    Was für Ideen im Wahlkampf so geboren werden… das BVerfG wird eine offensichtliche Missachtung des Grundgesetztes mit Sicherheit nicht billigen.

    11.03.2013 um 22:35 Uhr

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