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Erste Bürgersolaranlage auf Bonner Schuldach

Meilenstein auf dem Weg der Energiewende in Bonn

Anlässlich der Einweihung der ersten Bürgersolaranlage auf einem Bonner Schuldach erklärt Katja Dörner, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

„Ich freue mich sehr, dass heute das zweite Bürgerkraftwerk in Bonn in Betrieb geht. Zum ersten Mal wird für diese Form des bürgerschaftlichen Engagements ein öffentliches Gebäude genutzt. Die Einweihung markiert einen Meilenstein auf dem Weg der Energiewende in Bonn. Ich danke den Aktiven aus der Solarzelle Bonn, die mit der Genossenschaft Bürgerenergie Siebengebirge, dieses Projekt mit viel persönlichem Engagement und genossenschaftlichem Geld möglich gemacht haben. Für die neuartige Kooperation verdienen auch die Bildungseinrichtung selbst und die Stadtverwaltung ein dickes Lob. Das Beispiel Bürgersolardach Gymnasium Carl-von-Ossietzky muss jetzt im wahrsten Sinne des Wortes weiter Schule machen. Die Bedingungen hierfür sind jetzt, nachdem es zwischenzeitlich Verunsicherung gab, wieder gut. In schwierigen Verhandlungen ist es meiner Fraktion im Bundestag bei den Beratungen zur Umsetzung der EU-Finanzmarktrichtlinie gelungen, Energiegenossenschaften vor unverhältnismäßigen Belastungen durch das Kapitalanlagegesetz zu schützen und sogar Verbesserungen zu erreichen. Mit den neuen Regelungen für geschlossene Publikumsfonds ist nun dafür Sorge getragen, dass Anlegerinnen und Anleger auch im Bereich der Erneuerbaren Energie noch besser vor schwarzen Schafen geschützt werden. Ich freue mich, dass Bürgerinnen und Bürger weiterhin selbst in Windenergie-, Biomasse- oder Solaranlagen investieren und damit die Energiewende aktiv und demokratisch mitgestalten.“

Kommentare

2 Reaktionen: Kommentar schreiben ⇓

  1. Fritz Pieper

    Energiewende selbst gemacht – Bonner Bürger schufen zum ersten Mal ein Bürgerkraftwerk auf einem kommunalen Dach. Für die Solarzelle Bonn ist es der zweite Streich, um die Energiewende in Bonn selbst zu machen. Noch ist viel zu tun, um das Potential von 18%, die im Bonner Solardachkataster gezählt wurden, aus zu schöpfen. Dachgeber Bonns meldet euch bei der Solarzelle Bonn! Die große Politik, hätte der selbstgemachten gemeinschaftlichen Energiewende fast einen Todesstreich verpasst. Entwürfe zur Umsetzung der europäischen Anlegerrichtlinie (AIFM) hätten mit ihrer Umsetzung Anforderungen an kleine von bürgerschaftlichem Engagement getriebene Energiewendeprojekte gestellt, die nur von großen kommerziellen Projekten zu leisten gewesen wären. Diese Gefahr konnte von der Bundespolitik abgewendet werden. Die Zukunft steht den von bürgerschaftlichem Engagement getriebenen Energiewendeprojeten wieder offen. Zusammen treiben wir die Energiewende voran!

    Fritz
    http://stadtplan.bonn.de//daten/db_meta.pl?selLayer=Photovoltaik%20Eignung&Standard=10&GeoID=121442&Geo1ID=&Geo2ID=&Geo3ID=&session_db=0&interface_id=&infotext=sehr%20gut%20geeignet%3Cbr%3Em%F6glich%20ist:%2065.2%20kw-leistung&backcolor=C6D6E5&textcolor=5D93B2&tbcolor=C6D6E5

    08.06.2013 um 11:19 Uhr

  2. Ralf Wolff

    Wie wirkt sich die Reform des EEG nun im Jahre 2014 auf das Projekt aus? Können neue Projekte dieser Art überhaupt noch kostendeckend realisiert werden?

    06.07.2014 um 23:07 Uhr

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