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Kita-Ausbau: Mehr Engagement des Bundes notwendig

Anlässlich der Forderung der AWO nach einer stärkeren Beteiligung des Bundes an der Kita-Finanzierung erklärt Katja Dörner:

„Die AWO bringt es auf den Punkt: Das heutige System der Kita-Finanzierung ist ungerecht, unterfinanziert und nicht mehr zeitgemäß. Eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von Kindertagesstätten ist unbedingt notwendig. Auch die Einberufung eines Qualitätsgipfels ist sinnvoll. Dieser kann insbesondere dann erfolgreich sein, wenn sich Bund, Länder und Kommunen auf Augenhöhe über eine neue Finanzierungsstruktur verständigen. Auch die Träger der  Einrichtungen sollten an einem solchen Gipfel beteiligt werden.

Die Qualität von Kitas muss verstärkt in den Fokus rücken. Durch bundeseinheitliche Qualitätsstandards, die insbesondere die Fachkraft-Kind-Relation festschreiben, kann sichergestellt werden, dass es von Hamburg bis Konstanz gute Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildung gibt. Die gesetzliche Verankerung solcher Standards und die Verankerung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung müssen umgehend in Angriff genommen werden. Hier ist der Bund dann auch finanziell in der Pflicht.

Keinem Kind darf die frühkindliche Förderung vorenthalten werden, weil nicht genügend Plätze oder Fachkräfte zur Verfügung stehen. Mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Notwendig sind jedoch weitere Investitionen in den Kita-Ausbau. Insbesondere Großstädte und Ballungszentren sind hier auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Der Bund darf diese Kommunen nicht im Regen stehen lassen. Es gilt, umgehend und gezielt zu reagieren. Notwendig ist ein Sofortprogramm für Kommunen mit einem besonders hohen Bedarf an U3-Plätzen, damit auch dort schnellstmöglich der Rechtsanspruch erfüllt wird.“

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