Direkt zum folgenden Bereich:
  1. Hauptnavigation
  2. Inhalt
  3. Themenübersicht
  4. Suche
  5. Links
  6. Adresse



Inhalt

Erinnerung an das Leid der ehemaligen Heimkinder

Politikerinnen und Politiker der Grünen aus NRW haben heute den Erinnerungsort im Jugendheim Halfeshof besucht. In der seit 1911 bestehenden Einrichtung für Kinder und Jugendliche befindet sich ein fast unverändert erhaltener Arrestzellentrakt im Untergeschoß, der an die unwürdige Behandlung vieler Heimkinder in den 50er und 60er Jahren erinnert.  Der Landschaftsverband Rheinland hat diesen Ort im vergangenen  Jahr zugänglich gemacht.

Dazu erklärt die NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Es ist wichtig,  das Geschehen in den Kinder- und Jugendheimen in der Nachkriegszeit klar zu benennen.  In vielen Einrichtungen, so auch im Halfeshof,  wurden  Kinder- und Jugendliche grausam und entwürdigend behandelt. Ich bin dem Landschaftverband sehr dankbar, dass er diesen Ort erhalten hat, um der heutigen Generation diese Seite der Pädagogik der Nachkriegszeit anschaulich zu machen.“

Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: „Wer diesen Ort gesehen hat, weiß, wie wichtig es ist, dass  Thema Heimerziehung in der Nachkriegszeit nicht mehr unter den Teppich zu kehren. Ich habe im Bundestag die Umsetzung der Empfehlungen des  Runden Tischs Heimerziehung begleitet und dabei  viel über die Schicksale zahlreicher Betroffener erfahren. Dieser Ort belegt das Ergebnis der zweijährigen Arbeit am Runden Tisch: In der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik wurden die Rechte der Heimkinder durch körperliche Züchtigungen, sexuelle Gewalt, religiösen Zwang und Arbeitszwang massiv verletzt. Es ist wichtig, dass sich der Bund wie auch die Länder und Kommunen ihrer Verantwortung stellen.“

Lorenz Bahr, jugendpolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen in der Landschaftsversammlung Rheinland: „Der Landschaftsverband Rheinland stellt sich seiner Verantwortung. Schon sehr früh in der Debatte über die ´schwarze Pädagogik´ der 50er und 60er Jahre hat der Landschaftsverband Rheinland in einer Studie über Einrichtungen wie etwa den Halfeshof deutlich gemacht, welcher zum Teil unwürdigen Behandlung Heimkinder im Rheinland ausgesetzt waren. Deshalb ist es auch selbstverständlich, dass wir diese Orte heute zugänglich machen.“

Ernst-Christoph Simon, Grüner Ratsherr in der Städteregion Aachen und als Zeitzeuge Mitglied im Heimkinderbeirat des Landschaftsverbandes  Rheinland: „Ohne den Einsatz vieler ehemaliger Heimkinder wäre dieses Kapitel der westdeutschen Nachkriegsgeschichte nicht bekannt geworden.  Viel zu viele wollen darüber immer noch schweigen. Gut, dass sich das jetzt ändert. Dazu trägt dieser Ort bei.“

Kommentare

13 Reaktionen: Kommentar schreiben ⇓

  1. Martin MITCHELL

    .
    ERSTENS:

    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“.

    .
    In diesem ganzen Zusammenhang, IN BEZUG AUF DIE NACHKRIEGSDEUTSCHE HEIMERZIEHUNG ( WEST ca. 1949-1985 | OST ca. 1949-1990 ), hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen bekannt ? – Hat die Bundesrepublik Deutschland sich nicht somit ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach zu diversen schwerwiegenden Verstößen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bekannt ? – Hat das Parlament der Bundesrepublik Deutschland – der Deutsche Bundestag – nicht ( über den Zeitraum 2006-2011 ) mehrfach bestätigt dass dem im Nachkriegsdeutschland tatsächlich so war ? – Ist die Bundesrepublik Deutschland gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention somit nicht verpflichtet ALLE durch ihre Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention GESCHÄDIGTEN ANGEMESSEN ZU ENTSCHÄDIGEN ? ( Und hier ist nicht von Almosen oder Sozialhilfe die Rede ! — HIER IST VON WIRKLICHER ENTSCHÄDIGUNG DIE REDE ! ) – Worauf also wartet die Bundesrepublik Deutschland ?

    Die Bundesrepublik Deutschland steht diesbezüglich nicht nur unter Beobachtung aller anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Menschenrechtskonvention aber auch unter Beobachtung der gesamten Weltengemeinschaft / Völkergemeinschaft ( einschließlich dem UNO-Antifolterkomitee ! )
    .

    ZWEITENS:

    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“.

    .
    DEUTSCH: Louise O’Keeffe gegen Irland [ 28.01.2014 ];
    ENGLISCH: Louise O’Keefe v. Ireland [ 28.01.2014 ]
    [ Internetsuche. – Genügendes Aktenzeichen in Deutsch und in Englisch ]
    [ Internet search. – Adequate file number in German and in English ]
    DEUTSCH: EuGMR 027 (2014);
    ENGLISCH: ECHR 027 (2014)
    Bisher (13.03.2014) nirgens in der deutschen oder österreichischen rechtswissenschaftlichen Fachliteratur oder auf deutschen oder österreichischen Jura-Webseiten verbreitet/berichtet/geprüft/untersucht/besprochen.

    … und natürlich auch nicht auf kirchlichen oder staatlichen Webseiten erwähnt und darauf aufmerksam gemacht.
    .

    DRITTENS:

    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“.

    .
    „Natürlich ist der Schutz der Bürger erste Staatspflicht.“

    Als zu schützende Personen / Subjekte eines europäischen Staates oder als Ansässige oder Gäste und Besucher ( oder auch ‚Gefangene‘ / ‚Insassen‘ ) in einem solchen Staat, d.h. als Kinder und Jugendliche in den damaligen ‚Heimen‘ und ‚Anstalten‘ in einem solchen Staat – ob in Deutschland, ob in Österreich oder ob in der Schweiz; oder ob in England und Wales, ob in Irland oder ob in Schottland – und, als solche Personen / Subjekte in unserer rechtmäßigen Einforderung des Schutzes des Staates, stützen wir uns einzig und allein vollumfänglich IM EINZELNEN UND IN IHRER GESAMTHEIT AUF DIE ARTIKEL DER EUROPÄISCHEN MENSCHENRECHTSKONVENTION ( ratifiziert in Deutschland in 1952 und ratifiziert in Österreich in 1958 ). Nichts anderes, und nichts weniger.
    .

    14.03.2014 um 5:46 Uhr

  2. Martin MITCHELL

    .
    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ( im Fall O’Keeffe gegen Irland – EuGMR 027 (2014) vom 28.01.2014 ): „Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.“

    .
    Thilo Andres : »FRAGEN EHEMALIGER HEIMKINDER AN DEN STAAT UND DIE KIRCHEN« – ein Fragenkatalog meinerseits am 14. März 2014 als IMAGE in einem 3-seitigen PDF-Dokument ( 1.70 MB ) per Email erhalten.

    .
    FRAGEN EHEMALIGER HEIMKINDER AN DEN STAAT UND DIE KIRCHEN

    1.) Der Runde Tisch Heimerziehung in Berlin [ RTH ] betont im Abschlussbericht, daß der Zeitgeist für das Unrecht an den Heimkindern Ursache gewesen sein soll. Einige Rechtsbrüche, die nicht zu bestreiten sind, wurden eingeräumt. Begriffe, wie „Menschenrechtsverletzungen“, „Zwangsarbeit“, etc. wurden bewusst unterdrückt.

    FRAGE: Warum haben Kirchen und Staat in eigener Sache Ermittlungsrichter gespielt und den Heimkindern keine Waffengleichheit am Runden Tisch Heimerziehung [ RTH ] zugestanden?

    2.) 1949 wurde auf dem Gründungskongress der AGJ [ Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe ] von Kirchen, Staat und Verbänden eine dem demokratischen Rechtsstaat zukommende Fürsorge für die Heimkinder versprochen. So steht es im Protokoll.

    FRAGE: Warum haben die Kirchen so etwas feierlich mitunterzeicbnet?

    3.) Kirchen und Staat kannten den Begriff „Hospitalismus“ schon seit den zwanziger Jahren. Hauptsächlich die Kirchen haben zu verantworten, daß in den Säuglingsheimen die Pflege auf die physische Existenz beschränkt worden ist, als hätten Säuglinge keine Seelen. Es handelt sich hier eindeutig um Kinderseeleneuthanasie.

    FRAGE: Warum wurde dazu am Runden Tisch Heimerziehung [ RTH ] geschwiegen?

    4.) Auch für die Kleinkinder gab es keine pädagogische Anleitung bzw. Zuwendung mit der Folge psychischer Störungen.

    FRAGE: Warum konnten Laien ohne Gehör der Fachleute Urteile fällen, die das weitere Schicksal zum Nachteil der Heimkinder bestimmten?

    5.) Staat und Kirchen hatten bewusst eine Schmalspurbeschulung für Heimkinder organisiert, wodurch die Kirchen prächtig Geld verdienen konnten. Fachleute haben immer wieder klargestellt, daß die Defizite hospitalisierter Heimkinder durchaus aufgeholt werden könnten, wenn man nur bereit wäre heilpädagogische Maßnahmen zu bezahlen. Staat und Kirchen haben wider besseres Wissen aus ökonomischen Gründen die Heimkinder leiden lassen.

    FRAGE: Warum wurde am Runden Tisch Heimerziehung [ RTH ] über die Benachteiligung der Heimkinder in den Heimschulen nicht gesprochen? Ist die mutwillige Zerstörung von Lebenschancen der ehernaligen Heimkinder den Kirchen keine Untersuchung wert?

    6.) Es hat nach dem Prinzip der Selbstversorgung im großen Umfang Kinderarbeit gegeben. Reinigungspersonal wurde überwiegend eingespart. Die gesamte Hausarbeit wurde über die Institution „Hausämter“ an die Heimkinder verteilt. Wer kein „Hausamt“ erhielt, der musste Zwangsarbeit in der benachbarten Landwirtschaft leisten. Dies alles ging auf Kosten von Bildung, Sport und Spiel.

    FRAGE: Warum wurde am Runden Tisch Heimerziehung [ RTH ] so unverschämt behauptet, daß die Kinderarbeit Strafarbeit gewesen sein soll? Sollten die Heimkinder so böse gewesen sein, daß die Heime nur so sauber zu halten waren? Wie schmutzig wären Heime nach der Logik der Kirchen am Runden Tisch Heimerziehung [ RTH ] gewesen, wenn es nur brave Heimkinder gegeben hätte? Warum öffnen die Kirchen nicht ihre Archive, um den Verbleib der Erlöse aus der Kinderarbeit zu klären?

    7.) Der Berufsschulunterricht war gesetzlich vorgeschrieben. Dies galt gerade auch für Jugendliche, die keinen Lehrvertrag hatten. Der Berufsschulunterricht ist in vielen Einrichtungen der Kirchen regelrecht unterschlagen worden.

    FRAGE: Was haben sich die Kirchen damals dabei gedacht? Wie denken die Kirchen heute darüber? Wurden die Erlöse aus der Zwangsarbeit statt Berufsschulunterricht immer ehrlich mit den Pflegesätzen verrechnet?

    8.) Die Zwangsarbeit der Heimkinder wird vom Staat und den Kirchen nicht bestritten und trotzdem als Begriff nach wie vor unterdrückt. Die Tatbestandsmerkmale der Zwangsarbeit sind eindeutig erfüllt. Den Terminus „Zwangsarbeit“ zu bestreiten, ist grober Unfug. Die Jugendlichen in den sog. Erziehungsheimen sind ohne gerichtliches Strafurteil wie Strafgefangene behandelt worden. Hier ist der Gleichheitsgrundsatz vorsätzlich missachtet worden.
    Die Gedankenlosigkeit fast aller Vormundschaftsrichter gerade im Hinblick auf die Zwecksetzung des JWG §1 qualifizierte alle Beschlüsse zur Freiheitsentziehung als Gleichsetzung mit Strafgefangenen. Straf- und Erziehungszweck sind verwechselt worden. Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um eine Massenrechtsbeugung.

    FRAGE: Wie konnten die Kirchen soweit weg vom Begriff „Nächstenliebe“ sich dem säkularen Zeitgeist ergeben, als wären Bergpredigt, Menschenrechtskonvention (1953), Grundgesetz und Schutzgesetze nur Dekoration? Was für Motive hatten die Kirchen, sich den Heimkindern so zuzuwenden? Warum sagen die Kirchen nicht ehrlich, daß sie viel Geld verdienen wollten und verdient haben?

    9.) Staat und Kirchen haben das Akten-, Daten- und Informationsmonopol.

    FRAGE: Wann hören die Kirchen endlich damit auf die Betroffenen über angeblich vernichtete Fallakten zu belügen?

    10.) Es erscheinen immer wieder Gefälligkeitsgutachten, die das Verwaltungshandeln der Behörden, die bewusste Hinterziehung der Gesetze durch die politische Administration nicht behandeln und somit keine objektiv brauchbare Untersuchung darstellen.

    FRAGE: Wann entscheiden sich die Kirchen endlich, unabhängige Gutachten zu akzeptieren, um peinliche Gefälligkeitsgutachten zu vermeiden?

    NOCH EINE FRAGE: Soll die unverschämt geringfügige Auskehrung monetärer Leistungen an die ehemaligen Heimkinder die Geringschätzung menschlichen Lebens betonen?

    .
    März 2014
    Thilo Andres
    .

    QUELLE: Thilo Andres ( westdeutsches ehemaliges Heimkind, Jg. 1952 ), das, zum Zwecke dieser Veröffentlichung »FRAGEN EHEMALIGER HEIMKINDER AN DEN STAAT UND DIE KIRCHEN«, diesen Pseudonym nutzt.

    Seither korrekturgelesen und, zum Zweck der Veröffentlichung hier, wo notwendig von Martin MITCHELL korrigiert.

    Thilo Andres ist ein ehemaliges Heimkind ( Jg. 1952 ). Er selbst mußte als Siebzehnjähriger Ende der 1960er Jahre – als „Fürsorgezögling“ – in Westdeutschland, genauso wie ich Anfang der 1960er Jahre, als unentlohnter Zwangsarbeiter im Bethelschen FREISTATT im WIETINGSMOOR schuften.

    Zur Erklärung der „AGJ“ siehe WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_f%C3%BCr_Kinder-_und_Jugendhilfe
    .

    15.03.2014 um 11:25 Uhr

  3. blume

    Als betroffenes ehemaliges Heimkind (1958 bis 1976) kann ich nur sagen, dass Sie mir aus der Seele sprechen und vieles zum Ausdruck bringen, wofür mir die Worte fehlen. Doch ich fühle den Schmerz auch heute noch und weiss, dass er mich bis zu meinem Ende begleiten wird. Es drängen sich mir noch viele Fragen auf, die ich gerne stellen würde. Doch ich fürchte, dass das Thema bald nicht mehr aktuell sein wird und wir wieder in Vergessenheit geraten werden, wie schon einmal. Und viele können sich nur schwer artikulieren. In einigen Jahren wird sich das Problem für die Öffentlichkeit erledigt haben. Dann sind wir nicht mehr da!

    18.05.2014 um 18:44 Uhr

  4. Martin MITCHELL

    .
    Wir Protestieren Nicht Mehr, Wir Handeln! – Ein Untersuchungsausschuss Muss Kommen!

    Einladung zur Heimkinder-Konferenz in Münster Sa. 14.06.2014

    Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. lässt wissen:

    ANFAN DES ZITATS.

    Konferenz

    „Ehemalige Heimkinder –
    Gewalt und Zwangsarbeit
    Wann kommt die Entschädigung“

    Öffentliche Veranstaltung –
    Samstag, 14. Juni 2014 um 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr

    ENDE DES ZITATS.

    Das Ganze ist schon in Plannung seit Ende März 2014 ( im April war der vorgeschlagene „Veranstaltungsort“ noch das „LANDESHAUS“ in „Münster“ in „NRW“ )

    Der jetzt und endgültig gewählte „Veranstaltungsort“ für diese Öffentliche Veranstaltung ist nun definitiv:

    ANFANG DES ZITATS.

    [ Zusammenkunft: ] Cafe „Die Weltbühne“,
    [ Gebäude: ] Kommunikationszentrum im ESG-Haus,
    [ Bezeichnung: ] Breul 43,
    [ Ort: ] Münster, NRW,
    [ Termin: ] Samstag, 14. Juni 2014 um 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr

    ENDE DES ZITATS.

    Das Veranstaltungsprogramm und die vom Verein verfolgten Ziele sind auf der Vereinswebseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. für jeden anschaubar:

    http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/heimkinderkonferenz-am-14-06-2014-in-muensterwestf/
    .

    05.06.2014 um 8:49 Uhr

  5. Martin MITCHELL

    .
    Heimerziehung von 1940 bis in die 70iger Jahre…

    Jüngster Vortrag von Prof. Dr. Manfred Kappeler zur Heimkinderproblematik und Entschädigung.

    Esslingen – 27.05.2014

    »Anvertraut und ausgeliefert«

    »Statt Hilfe und Unterstützung erfuhren sie Unrecht und Leid – Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung der Vierziger-Siebzigerjahre.«

    Ehemalige Heimkinder Tatsachen….

    http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=615#p615

    E-Mail Aufforderung, den Bericht über Heimkinder zu verbreiten am 9.6.2014
    .

    11.06.2014 um 1:55 Uhr

  6. Martin MITCHELL

    .
    KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD.

    Ein Medienbericht zum „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“

    DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

    Z i t a t A n f a n g

    Beitrag vom 07.03.2015

    KINOFILM ÜBER HEIMERZIEHUNG

    „Mir war es wichtig, dass es ein Zeitporträt wird“

    [ Interview mit Christian Frosch ]

    MODERATION: SUSANNE BURG

    [ FOTO: Christian Frosch, Drehbuchautor und Regisseurs des Films „Von jetzt an kein Zurück“ (Deutschlandradio Kultur/ Norbert Wassmund) ]

    Ein verstörender Film: „Von jetzt an kein Zurück“ kommt am Donnerstag [ 12. März 2015 ] [ deutschlandweit ] in die Kinos und erzählt von zwei Kindheiten im Heim. Im Interview spricht der Regisseur Christian Frosch darüber, was ihn an dem Thema interessiert hat und warum es für ihn bis heute so wichtig ist.

    Z i t a t E n d e

    Interview aufgezeichnet @ http://www.deutschlandradiokultur.de/kinofilm-ueber-heimerziehung-mir-war-es-wichtig-dass-es-ein.2168.de.html?dram%3Aarticle_id=313609
    .

    09.03.2015 um 6:05 Uhr

  7. Martin MITCHELL

    .
    300€ Rente für damalige Heimopfer (aber nicht in der BRD)

    Heimopferrentengesetz (HOG)

    Bundesgesetz betreffend die Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen

    Dieses Gesetz existiert seit Mittwoch, 26. April 2017 !!

    Einstimmig vom Österreichischen Parlament beschlossen !!

    Das Gesetz tritt in Kraft am 1. Juli 2017 !!

    Wo? — Ja, nicht in Deutschland, aber in Österreich !!

    Siehe den relevanten Gesetzestext im genauen und vollständigen Wortlaut selbst: » Bundesgesetz betreffend die Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen (Heimopferrentengesetz-HOG)« @ https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BNR/BNR_00476/fname_631216.pdf (ingesamt 6 Seiten).

    ÖSTERREICH: 300€ Rente für Misshandelte Heimkinder! – Sind die Deutschen wirklich so unfähig, dass sie SO ETWAS nicht gebacken kriegen ??

    Wo ein Wille, so auch ein Weg !!
    .

    28.05.2017 um 23:33 Uhr

  8. Martin MITCHELL

    .
    300€ Rente für damalige Heimopfer (aber nicht in der BRD)

    Das „Heimopferrentengesetz“ („HOG“) kommt in der Bundesrepublik Deutschland nicht zur Sprache und darüber, dass es gerade einstimmig vom Bundesparlament in Österreich verabschiedet wurde, wird nicht berichtet. Das Thema »300€ Rente für damalige Heimopfer (aber nicht in der BRD)« wird in Deutschland medial und gesamtgesellschaftlich völlig totgeschwiegen.
    .

    29.05.2017 um 5:31 Uhr

  9. Martin MITCHELL

    .
    Jetzt hier in Bezug auf das Bundesland Niedersachsen.

    .
    Portal der Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA)

    HNA @ https://www.hna.de/lokales/goettingen/medizinversuche-mit-kindern-fuer-goettinger-uni-medizin-ist-vieles-noch-unklar-12183458.html :

    Autor: Thomas Kopietz
    *1961 in Hameln. Nach dem Studium in Göttingen lange HNA-Berichterstatter in Nordhessen. Seit 2011 Leiter der Göttinger Redaktion.
    tko[at]hna.de :

    .
    *Grüne fordern Entschädigung*

    Medizinversuche mit Kindern: Für Göttinger Uni-Medizin ist vieles noch unklar

    11.04.19 14:56

    [ FOTO: zeigt Haupteingang zum UNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGEN – UMG | „© Thomas Kopietz/Archiv“ ]

    Göttingen – Die Opfer von Medikamentenversuchen in den ersten Nachkriegsjahrzehnten müssen laut der Grünen im niedersächsischen Landtag schnell und unbürokratisch entschädigt werden.

    Die damals von Kindern und Jugendlichen erlittenen Qualen und das daraus entstandene Leid seien durch nichts wieder gutzumachen, sagt Fraktionschefin Anja Piel. Umso wichtiger sei es, Täter, Mitwisser und beteiligte Pharmaunternehmen zu identifizieren und nach Möglichkeit noch zur Verantwortung zu ziehen. Piel forderte eine weitere Aufklärung. Problematisch sei, dass nicht alles Unrecht dokumentiert worden sei. Opfer könnten sich zudem nicht an jede leidvolle und traumatisierende Erfahrung lückenlos erinnern.

    Ministerin gefordert

    Piel erwartet von Sozialministerin Carola Reimann (SPD), dass sie unabhängig von weiteren Studien schnell einen Vorschlag macht, wie die niedersächsischen Opfer entschädigt werden könnten.

    Hintergrund sind die Ergebnisse einer Studie der Boschstiftung über Medikamentenversuche an Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen zwischen 1945 und 1976. Ergebnis: Es gab Medikamenten- und Impfversuche an Heimkindern in den kinderpsychiatrischen Abteilungen des psychiatrischen Krankenhauses Wunstorf und der Universität Göttingen, den Rotenburger Anstalten und im heilpädagogischen Kinder- und Jugendheim Brunnenhof in Rehburg-Loccum.

    Opferzahl unklar

    [ FOTO: „Prof. Claudia Wiesemann Göttinger Medizinethikerin | © UMG/nh“ ]

    So seien an den Mädchen und Jungen Substanzen getestet worden wie Neuroleptika, Antidepressiva, Bromverbindungen, Barbiturate, Antiandrogene, Antiepileptika und Vitaminderivate. Versuche fanden auch mit Polioimpfstoffen statt. Noch ist unklar, wie viele Kinder und Jugendliche betroffen waren, auch, weil die Aktenlage schwierig ist.

    Schwierige Aktenlage

    Dieses Problem der schwierigen Aktenlage und der zurzeit herrschenden Unklarheit benennt auch Prof. Dr. Claudia Wiesemann. Die Leiterin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat die Forscherinnen der Studie unterstützt und den Zugang zu Personal- und Patientenakten gewährt, „soweit diese noch auffindbar waren“.

    Gab es Kooperationen?

    Aus der Quellenlage ist aktuell auch noch nicht ersichtlich, ob und in welcher Form die Kliniken mit Pharmaunternehmen kooperierten. Grundlage für die Studie der Boschstiftung seien die „Publikationen der entsprechenden Wissenschaftler“, sagt Wiesemann.

    Ebenfalls noch nicht bekannt ist in Göttingen, dass einzelne Einrichtungen der Klinik in Absprache oder Auftrag bei den Versuchen mit Heimen gearbeitet hätten.

    Gab es Verstöße?

    Ob und wie viele Einwilligungen von Eltern oder Betreuer der betroffenen Kinder vorlagen, könne an Hand der Patientenakten ebenfalls nicht immer nachvollzogen werden. „Das ist seitens der Studie auch noch nicht abschließend untersucht“, sagt Claudia Wiesemann. Letztlich ist nach Ansicht der Medizinethikerin auch noch nicht gesichert, „ob in Göttingen an Einrichtungen der Uni-Klinik bei Versuchen gegen damals geltende Forschungsstandards verstoßen wurde“. Der UMG sei es aber generell ein Anliegen, „das Bewusstsein für die Bedeutung ethischer Standards der Forschung am Menschen zu schärfen“. Deshalb unterstütze man das historische Forschungsprojekt mit Nachdruck.

    Folgeschäden unklar

    Die Fragen nach einer konkreten Entschädigung für Opfer stellt sich aktuell in Göttingen noch nicht: „Bislang liegen keine Anhaltspunkte für Folgeschäden vor“, sagt Claudia Wiesemann, die auf den Fortgang der Prüfungen verweist: „Weitere Einzelfallprüfungen an Hand von Patientenakten werden noch erfolgen.“

    .
    #compensationnow (MM – Heimopfer-WEST)
    .

    06.05.2019 um 4:57 Uhr

  10. Martin MITCHELL

    .
    HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.

    Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

    .
    *Anerkennungsveranstaltung*

    Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kommen.

    .
    Gleichzeitig wird von direkt Betroffenen EINE SPONTANE HEIMKINDER- MAHNWACHE am Veranstaltungsort abgehalten werden.
    .

    HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.

    ZITAT ANFANG.

    [ DAS PROGRAM / ] VERANSTALTUNGSDATEN

    [ entnommen aus dem offiziellen Flyer der Veranstalter –
    20190327-Flyer-Anerkennungsveranstaltung_RZ.indd ]

    Museum für Kommunikation
    Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
    (barrierefrei zugänglich)

    Montag, 13. Mai 2019
    11:00 – ca. 16:45 Uhr, Einlass ab: 10:00 Uhr

    Zeit, über das Leid zu sprechen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie ist Kindern und Jugendlichen in der Vergangenheit großes Leid und Unrecht widerfahren. Viele Betroffene leiden noch heute an den Folgen.

    Bund, Länder und Kirchen haben die Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet, um erlebtes Leid und Unrecht anzuerkennen, öffentlich sichtbar zu machen und aufzuarbeiten.

    Am 13. Mai 2019 wird eine Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie erfahren haben, stattfinden.

    Auf der Veranstaltung wird gemeinsam über die Geschehnisse in der Vergangenheit und die Unterstützung, die die Stiftung Anerkennung und Hilfe leisten kann, gesprochen. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und erste Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung werden vorgestellt.

    Im Namen der Stiftung Anerkennung und Hilfe lade ich Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Brigitte Karsties

    Vorsitzende des Lenkungsausschusses
    der Stiftung Anerkennung und Hilfe

    .
    11.00 Uhr
    BEGRÜSSUNG
    Kerstin Griese
    Parlamentarische Staatssekretärin
    im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    11:15 Uhr
    GRUSSWORT
    Jürgen Dusel
    Beauftragter der Bundesregierung
    für die Belange von Menschen mit Behinderungen

    11:30 Uhr
    ZEIT, ÜBER DAS LEID ZU SPRECHEN – BETROFFENE ERZÄHLEN
    Betroffene der Stiftung erzählen von Vergangenheit und Gegenwart. Sie berichten über die Geschehnisse in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie.

    12:00 Uhr
    ANERKENNUNG FÜR ERLITTENES LEID UND UNRECHT
    Hubertus Heil
    Bundesminister für Arbeit und Soziales

    Dr. Dr. h.c. Markus Dröge
    Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz

    Dr. Heiner Koch
    Erzbischof von Berlin

    —– Mittagsimbis —–

    13:15 Uhr
    WEITERE BEITRÄGE AUS DEM KREIS DER BETROFFENEN
    Betroffene berichten über ihr Schicksal und Erfahrungen mit der Stiftung Anerkennung und Hilfe.

    14:45 Uhr
    ANERKENNUNG UND AUFARBEITUNG
    Nikolaus Voss
    Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Vorsitzland der Arbeits- und Sozialministerkonferenz)

    Dr. Rolf Schmachtenberg
    Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    —– Pause —–

    15:15 Uhr
    VORSTELLUNG DES ZWISCHENBERICHTS ZUR WISSENSCHAFTLICHEN AUFARBEITUNG
    Prof. Dr. Heiner Fangerau
    Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    16:00 Uhr
    ABSCHLUSS
    Dr. Rolf Schmachtenberg
    Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    AUSKLANG
    Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen

    ZITAT ENDE.

    .
    #compensationnow (MM – Heimopfer-WEST)
    .

    .
    Die Veranstalter geben AKTUELL IM INTERNET nur folgendes bekannt (nicht aber das Programm selbst):— http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Aufarbeitung/Veranstaltung/veranstaltung.html .
    .

    13.05.2019 um 8:12 Uhr

  11. Martin MITCHELL

    .
    Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ lässt wissen – für alle die es interessiert.

    .
    ● Ehemalige Heimkinder fordern eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe auf Lebenszeit.

    .
    Ein Schreiben der Opfervertreter, dass bisher von den KATHOLISCHEN Empfängern unbeantwortet bleibt.

    Mehr zutreffend auf die Situation im Westen als auf die Situation im Osten.
    .
    ZITAT ANFANG.

    VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER – VEH e.V.
    Sprecherin für VEH e.V. – Doris Petras,
    Elsen 23, 48720 Rosendahl, Nordrhein-Westfalen, BRD;
    SELBSTHILFEGRUPPEN FRANKFURT/HANNOVER
    Sprecher für die Selbsthilfegruppen -– Helfried Gareis
    Engelthalerstraße 16, 60435 Frankfurt/M, Hessen, BRD

    Deutsche Bischofskonferenz
    z. Hd. Herrn P. Dr. Hans Langendörfer
    Postfach 2962, 53019 Bonn, BRD

    Datum: 29.04.2019

    OFFENER BRIEF

    Az. PA S 0484/19

    Sehr geehrter Herr Dr. Langendörfer!

    Mit großem Befremden haben die Leitung des VEH e.V. und die Mitglieder der Selbsthilfegruppen Ihr Schreiben vom 01.04.2019 zur Kenntnis genommen.

    Zur berechtigten Mindestforderung rufen Sie in Erinnerung, dass Leistungen in Anerkennung des Leids und Hilfen aus dem Fonds Heimerziehung gezahlt wurden. Weiter berufen Sie sich auf unabhängige Untersuchungen und Studien, die sich stets als Gefälligkeitsgutachten herausgestellt haben. Der Vorgang um Prof. Christian Pfeiffer hat uns allen sehr drastisch vorgeführt, was sich Staat und Kirchen unter Aufklärung vorstellen. Nämlich: Vertuschung durch gefälschte bzw. verkürzte Statistik unter Geringschätzung ehemaliger Heimkinder und sexuell missbrauchter Opfer. IhreVorstellungen zur Beweislastverteilung sind überhaupt nicht nachvollziehbar; schließlich missbrauchen Staat und Kirchen ihr Daten- und Informationsmonopol. Zur Beweislast später mehr. Nun rufen wir in Erinnerung, dass die sog. etablierten Parteien in staatsrechtlich höchst bedenklicher Weise zum Heimskandal der Nachkriegszeit ein parlamentarisches Outsourcing beschlossen haben. So konnten die Verantwortlichen als Richter in eigener Sache agieren und im Endbericht des Runden Tisches Geschichtsunterdrückung- und fälschung betreiben. Der Höhepunkt der Selbstgerechtigkeit besteht darin, dass die Verantwortlichen einfach behauptet haben, „…..ein Unrechtssystem war es aber nicht!“ (Abschlussbericht RTH Seite 31) Wir sind nicht bereit, der „Aufarbeitungsindustrie“ von Staat und Kirchen zu folgen. Die ständig wiederholten Hinweise auf den Zeitgeist sind absurd, denn Christliche Botschaft und verfassungsrechtliche Grundordnung dürfen nicht dem Zeitgeist unterliegen, als wäre die Rechtsordnung nur Dekoration.

    Zahlreiche Historiker, darunter viele aus den theologischen Fakultäten, betreiben beharrlich ihre Strategie der Verharmlosung und geben nur zu, was alle Beteiligten bereits wissen. Nonsensrituale wie Entschuldigung oder Bitte um Verzeihung sind obsolet. Ein Schuldeingeständnis zum tatsächlich geschehenen systematischen Unrecht in den Heimen der Nachkriegszeit (40iger-70iger Jahre) ist nun spruchreif bzw. überfällig. Die gesamte Aufarbeitung muss ehrlich werden. Es muss Schluss sein mit einfachen Erklärungen. Es ist zu einfach, die Gewaltherrschaft im 3.Reich als Quelle allen Übels zu bezeichnen. Tatsächlich ist es so, dass die Hierarchisierung von Kulturen und Kodierung von Menschen klerikale Wurzeln hat. Die Nazis waren zu dumm, um das Böse zu erfinden. Sie beriefen sich auf Luther und trieben die Gewalt bis zum Äußersten. Nach der NS-Gewaltherrschaft haben sich Staat und Kirchen davon geschlichen und taten nichts, um die unselige Geisteshaltung in den Köpfen zu überwinden. Die Adenauerregierung glaubte nicht, ohne die Globkes auskommen zu können. Diakonie und Caritas zelebrierten nach calvinistischem Vorbild ihre Vorstellung von „Auserwählten“, die über die „nicht Auserwählten“ herrschen müssen. Gerade die Gleichgültigkeit gegenüber der menschenverachtenden Geisteshaltung, woran der Klerus sehr wohl mitverantwortlich ist, gilt als die 2. Schuld, wie es der Schriftsteller Ralph Giordano treffend formuliert hat.

    An das Geschehen in den Heimen der Nachkriegszeit erinnern wir: In den kirchlichen Säuglingsheimen der Nachkriegszeit wurde der Hospitalismus ganz bewusst billigend in Kauf genommen. Die entstandenen Defizite wurden den Kleinkindern von Laien und Naziärzten als Erblast der Sündenbrut angelastet. Wir nennen das heute Kinderseeleneuthanasie.

    Was sagen die kirchlichen Heimträger heute zur Verabreichung schädigender Medikamente und Testreihen mit Arzneimitteln an wehrlosen Säuglingen und Kleinkindern?

    Mit dem Begriff Heilpädagogik wurde von den Heimträgern bundesweit Etikettenschwindel betrieben. Ein großer Teil der Heimkinder wurde willkürlich psychiatrisiert, um ungerechtfertigte Gelder zu kassieren.

    Für die Bildung in den Heimschulen haben die Länder genauso viel Geld pro Kopf ausgegeben wie für die kommunalen Regelschulen. Die Diakonie und die Caritas haben zum großen Teil mit unqualifizierten Lehrkräften den Bildungsauftrag hintertrieben, um sich rechtswidrig zu bereichern. Die Wertschöpfung aus illegaler Kinderarbeit landete in den Kassen der Heimträger. Die Zwangsarbeit für Jugendliche war selbstverständlich illegal. Die Tatbestandsmerkmale zur Zwangsarbeit sind eindeutig erfüllt. Die Erlöse hätten aufgrund der Illegalität nicht für den Unterhalt verrechnet werden dürfen. Weder Diakonie noch Caritas können den Tatbestand der Zwangsarbeit bestreiten. Alle sprachkosmetischen Deutungsversuche aus dem Endbericht des Runden Tisches Heimerziehung sind ebenso absurd wie töricht.

    Kleidergelder wurden beantragt und voll kassiert. Die Kinder und Jugendliche erhielten von den Kleiderspenden bestenfalls die zweite Wahl. Die Waisen- und Halbwaisenrenten durften für den Lebensunterhalt verrechnet werden, allerdings hätte der geringe Betrag aus der Selbstbehaltsregelung (Taschengeld) nicht unterschlagen werden dürfen. Geldsendungen von Eltern oder anderen Angehörigen „verschwanden“ in den Taschen der Heimbetreiber. Sparbücher vieler Kinder wurden nie wieder gefunden. Selbst in den Heimen angespartes Geld wurde bei Entlassung selten ausgezahlt.

    Die Einrichtung und der Gebrauch von Isolierzellen waren im Heimwesen bis in die 70iger Jahre weit verbreitet. Es bedarf keiner weiteren Ausführung, dass die kirchlichen Heimträger niemals Arreststrafen vollstrecken durften. Derart hoheitliche Aufgaben durften nicht an die Heimträger delegiert werden. Der rechtswidrige Gebrauch der Isolierzellen auch für nicht Strafverurteilte belegt ein gestörtes Verhältnis der verantwortlichen Heimträger zur Rechtsordnung. Die Verantwortlichen,die die zahlreichen Selbstmorde in den Zellen registriert haben, hätten die eigenen Kinder niemals für mehrere Tage oder gar Wochen in Zellen eingesperrt.

    Der Medikamentenmissbrauch (Illegale Sedierung) und die Arzneimittel- und Menschenversuche der Pharmaindustrie an Heimkindern spiegeln ein erschreckendes Maß an Geringschätzung menschlichen Lebens wider. Mittlerweile können in diesem Zusammenhang Todesfälle belegt werden. Vielfach zerstörtes Leben kann nicht mit Almosen aus den Fonds „Heimerziehung und Anerkennung und Hilfe“ entschädigt werden. Wo bleibt die Spendendokumentation für monetäre Leistungen der Pharmaindustrie an die kirchlichen Heimträger?

    Zur Beweislastverteilung: Das gesamte Geschehen im Heimwesen der Nachkriegszeit war keineswegs unorganisiert.

    Die Belegungswünsche der kirchlichen Träger wurden weitgehend erfüllt und brachten erhebliche finanzielle Mittel ein. Die Behandlung in den Säuglings- und Kinderheimen war mit calvinistischer bzw. ideologischer Geringschätzung ganz bewusst so organisiert, dass nur die finanziellen Interessen der kirchlichen Heimträger bedient worden sind.

    Der Bildungssektor im Heimwesen der Nachkriegszeit war bundesweit dahingehend ausgerichtet, nur das Nötigste zu leisten. Die Finanzierung und die tatsächliche Leistung rechtfertigen sehr wohl den Vorwurf der rechtswidrigen Bereicherung durch die Heimträger. Zur Kinder- und Zwangsarbeithaben sich Staat und Kirchen ganz bewusst in strafbarer Weise auf organisierte illegale Wertschöpfung verständigt, um dem Staat Geld zu sparen und den kirchlichen Heimträgern rechtswidrige Bereicherung zu ermöglichen. Illegale Geldeintreibung wurde vom Staat grundsätzlich toleriert. Die Unterschlagung von Taschengeldern, Kleidergeldern usw. wurde nie kontrolliert.

    Allen Heimträgern war klar, dass körperliche Züchtigung verboten war. Aus einem Memorandum zur Personalsituation im Heimwesen der Nachkriegszeit geht hervor, dass die Qualität der Betreuung und Erziehung von der Qualifikation des Personals abhängig ist. Es fehle an der Bereitschaft, ausreichende Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Die furchtbaren Gewaltorgien und die täglichen verbalen Herabsetzungen haben sehr wohl mit der finanziellen Gewinnsucht von Staat und Kirchen zu tun.

    Viele Heimkinder wurden in den Selbstmord getrieben. Derartige Fälle wurden in den Anstalten stets verdrängt und sind für die kirchlichen Heimträger eine moralische Hypothek, die sie auch heute verdrängen.

    Das beschämende Kapitel Sexueller Missbrauch steht für den Gipfel schlimmster Menschenverachtung. Die Kinder- und Jugendheime, die als totale Institutionen nur eine äußere Ordnung kannten, verhinderten jegliche Persönlichkeitsbildung. So war den damaligen Heimkindern in der Finsternis des menschlichen Nichts keine Orientierung möglich. Dies haben viele Mitarbeiter schamlos ausgenutzt.

    Die Art und Weise der heutigen Aufarbeitung zeigt sehr eindringlich, dass die kirchlichen Heimträger einen Lernprozess noch vor sich haben. Am 8 Januar 2013 kündigte die Deutsche Bischofskonferenz den Vertrag mit dem unabhängigen kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, welches zuvor mit der Aufarbeitung des Missbrauches in der katholischen Kirche beauftragt war. Der Institutsdirektor Christian Pfeiffer nannte damals „Zensur- und Kontrollwünsche“ der Kirche als Gründe für das Scheitern. Diese seien mit der Freiheit wissenschaftlicher Forschung nicht vereinbar.

    „Wir müssen uns alle nach der Wahrheit richten
    und nicht die Wahrheit nach uns“ Matthias Claudius

    Die Harmonisierung der Strukturen geht aus den Protokollen der fachbehördlichen Konferenzen hervor. Dies ergab sich zwangsläufig aus der länderübergreifenden Belegung.

    Unter den gegebenen Umständen haben die kirchlichen Heimträger sehr wohl die Pflicht, aus der dokumentierten Pflegesatzökonomie zu beweisen, dass sie dem Auftrag aus dem Jugendwohlfahrtsgesetz gefolgt sind und angemessene Leistungen erbracht haben.

    Ein anständiger Richter, käme niemals auf die Idee, unter den gegeben Umständen des bei den Kirchen, dem Staat und den Heimbetreibern liegenden Informationsmonopols und der Waffenungleichheit (wie sie bei den Verhandlungen am Runden Tisch Heimerziehung vorlag) den ehemaligen Heimkindern die Beweislasten zuzuweisen.

    Die wenigen Idealisten im Heimwesen der Nachkriegszeit waren eine stets bedrohte Minderheit („…..wir fangen hier keine neuen Moden an!“) Nur dann, wenn eine Person mit christlicher, humanitärer Grundhaltung ein Heim geführt hat, ging es den Kindern und Jugendlichen vergleichsweise gut. Diese positiven Beispiele liegen der Zahl nach eher im Promillebereich und dürfen daher nicht als Alibi für eine gute Gesamtversorgung aller Heimkinder missbraucht werden.

    Wir meinen/fordern, dass die Kirchen in friedlicher Absicht auf die ehemaligen Heimkinder zugehen müssen. Das heißt, dass sie Schuld eingestehen und für eine wirksame Entschädigung sofort eintreten müssen. Diese Forderung bezieht sich durchaus auch auf eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe für ehemalige Heimkinder. Die Novellierung des OEG muss jetzt die Möglichkeit schaffen, auch ohne Bedürftigkeitsprüfung den Opfern, auch wegen der fortwirkenden physischen und psychischen Schäden, Schadensersatz zu leisten. Die Kirchen müssen ihren Einfluss dahingehend nutzen!

    Abschließend ist anzumerken, dass das selbstzerstörerische Verhalten der Kirchen den Verantwortlichen scheinbar keine Sorgen macht.

    Die Widersprüche zwischen Christlicher Botschaft in den Gotteshäusern und dem Verhalten in den Geschäftsleitungen führen seit Jahrzehnten dazu, dass das Volk mit den Füßen abstimmt. Was nützt der unermessliche Reichtum einer Kirche ohne Volk? Wenn der Anspruch auf Absolution ohne Sühne besteht, dann ist die Legitimation zur Verkündigung der Christlichen Botschaft infrage gestellt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sprecherin für den VEH e.V. – Doris Petras
    Sprecher für Selbsthilfegruppen – Helfried Gareis

    ZITAT ENDE.

    #endlichEntschaedigung
    #compensationnow
    #AlmosenNeinDanke
    .

    30.06.2019 um 5:34 Uhr

  12. Martin MITCHELL

    .
    Vielleicht erreicht es ja auch hier noch jemanden der sich angesprochen fühlt und Auskunft geben kann darüber was damals – in welchen westedeutschen Heimen auch immer – vor sich ging. x

    .
    ● Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (klassifiziert als „Menschenrechtsverletzungen“).

    .
    ● Ehemalige Heimkinder-WEST gesucht für Interview

    .
    Die Pharmazeutin und Forscherin Doktorandin Silvia Wagner bat mich vor ungefahr einer Woche folgende Annouce im Internet zu verbreiten:

    ZITAT ANFANG.

    *Ehemalige Heimkinder gesucht*

    Für ein Gespräch/Interview über Medikamentenversuche an Heimkindern in den 1950er bis 1970er Jahren

    Wer wird gesucht?

    Ehemalige Heimkinder, die in den 1950er bis 1970er Jahren Medikamentenversuchen bzw. Medikamentenmissbrauch ausgesetzt waren.
    ( Betroffene, die damals in einer Psychiatrie oder in einer Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung untergebracht waren, sollen im Rahmen dieser Studie nicht befragt werden ).

    Wann:

    Zwischen August und September 2019

    Wofür:

    Für ein Gespräch über das persönliche Erleben des Medikamentenmissbrauchs. Im Fokus dabei sollen die psychische Verarbeitung dieser Erlebnisse und die Hindernisse in der Verarbeitung stehen.

    Warum:

    Um einen Beitrag in der Aufarbeitung der Geschehnisse zu leisten sowie zu reflektieren wie der (gesellschaftliche) Umgang mit Traumata nachdem sie geschehen sind aussehen sollte, möchte ich diese Studie durchführen und dafür mit ihnen ein Gespräch führen.

    Zu meiner Person:

    Mein Name ist Jakob Schlottner. Ich bin 24 Jahre alt und studiere Psychologie im Master an der Universität zu Lübeck. Ich setzte mich schon länger mit traumatischen Erlebnissen in der Generation meiner Großeltern (Flucht aus Ostpreußen) und wie sich diese Erlebnisse auch noch heute auswirken, auseinander. Vor dem Hintergrund dieses schon bestehenden Interesses und der seit kurzem beginnenden Aufarbeitung der Medikamentenversuche in Heimen in den 1950er bis 1970er, hat sich nun dieses Thema für meine Masterarbeit entwickelt.

    Ich bin interessiert an einem von Ihnen aktiv mitgestalteten Gespräch, um ihre Erfahrungen für meine Masterarbeit aber auch für einen kleinen Beitrag zur Aufarbeitung der Medikamentenversuche zu nutzten. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und persönliche Daten unkenntlich gemacht.

    Für Ihre Mithilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    Wie:

    Bei Interesse melden Sie sich bei mir und wir vereinbaren ein Treffen:
    Tel.: 0160/99446951
    Email: jakobschlottner[a]gmail.com

    ZITAT ENDE.
    .

    .
    Wegen dem in der Annonce angegebenen Zeitfenster, bin ich der Meinung, dass es sich hier ausschließlich um Ehemalige Heimkinder-WEST handelt, die für ein diesbezügliches Gespräch/Interview gesucht werden.

    Das vollständige Profil von Jakob Schlottner kann man auch schon mal hier @ https://www.couchsurfing.com/people/jakob-schlottner einblicken.
    .

    .
    #endlichEntschaedigung
    #compensationnow
    #AlmosenNeinDanke
    .

    01.07.2019 um 9:57 Uhr

  13. Martin MITCHELL

    .
    *Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND*

    .
    Die diesbezügliche Studie ( „Promotion“ ), der Krefelder Pharmazeutin Silvia Wagner, „Arzneimittelstudien an Heimkindern“, ist abgeschlossen und steht jetzt in ihrer vollen Länge und Vollständigkeit jedem Interessenten zur Verfügung

    @ https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-54600/Diss%20Sylvia%20Wagner-1.pdf (Länge: ingesamt 226 Seiten) :

    ANFANG DES ZITAT der diesbezüglichen überall im Internet, von dem Betroffenen Martin MITCHELL in Australien, verbreiteten Pressemitteilung.

    [ AUF DEN SEITEN EINS BIS VIER ( 1 – 4 ) : ]

    Arzneimittelprüfungen an Heimkindern von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Neuroleptika sowie am Beispiel der Rotenburger Anstalten der Inneren Mission

    Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.)

    der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    vorgelegt von Sylvia Wagner aus Essen

    Düsseldorf, März 2019

    aus dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Gedruckt mit Genehmigung der
    Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Berichterstatter:
    1. Herr Prof. Dr. Heiner Fangerau
    2. Herr Prof. Dr. Frank Leimkugel

    Tag der mündlichen Prüfung: Oktober 2019

    .
    Für Wolfgang und alle …
    .

    Danksagung

    Für die vertrauensvolle Unterstützung und Betreuung dieser Arbeit danke ich Prof. Heiner Fangerau. Gleichermaßen gilt mein Dank meinem Co-Betreuer Prof. Frank Leimkugel. Den Rotenburger Werken, hier vor allem den GeschäftsführerInnen Jutta Wendland-Park und Thorsten Tillner danke ich für ihr Vertrauen und ihre uneingeschränkte Offenheit. Rüdiger Wollschläger war stets bereit, meine Fragen zu beantworten und unterstützte meine Recherchen in den Rotenburger Werken in jeder Weise. Die Zusammenarbeit mit Prof. Hans-Walter Schmuhl, Dr. Karsten Wilke und Dr. Ulrike Winkler an dem Projekt der Rotenburger Werke bedeutete für mich nicht nur eine wertvolle wissenschaftliche Unterstützung. Die Zusammenarbeit hat einfach viel Freude gemacht.

    Besonders zu Dank verpflichtet bin ich Frau Dr. Sabine Bernschneider-Reif, die als Leiterin des Unternehmensarchivs der Merck KGaA die Aufarbeitung von Beginn an durch die Gewährung des Zugangs zu dem äußerst umfangreichen Unternehmensarchiv unterstützt hat. Ebenso möchte ich mich bei Thore Grimm vom Schering Archiv und Hans-Hermann Pogarell vom Bayer-Unternehmensarchiv für ihre Unterstützung bedanken.

    Prof. Hanfried Helmchen hat als Zeitzeuge wichtige Einblicke in das ärztliche Verständnis der damaligen Zeit gegeben. Journalisten des NDR Schleswig-Holstein, v. a. Eike Lüthje, Julia Schumacher und Stefan Eilts sind durch eigene Recherchen auf einige Untersuchungen zu Arzneimitteln in Schleswig-Hesterberg gestoßen und haben mir ihr Material freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

    Für die sehr gute Kooperation in Bezug auf das Franz Sales Haus danke ich Uwe Kaminsky, Katharina Klöcker und Julia van der Linde.

    Besonderer Dank gilt Burkhard Wiebel, ohne den ich diese Arbeit niemals angefangen hätte. Seine Motivationskünste sind mir bis heute ein Rätsel, aber es hilft! Schließlich gebührt mein Dank den ehemaligen Heimkindern. Sie haben mich durch ihre Berichte auf das Thema aufmerksam gemacht. Nur durch ihre Hartnäckigkeit, das Thema nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, konnte eine Aufarbeitung beginnen. Frau W. und viele andere Betroffenen stellten mir ihre Dokumente aus der Heimzeit zur Verfügung. Ich hoffe, dass ich ihrem Vertrauensbeweis mit dieser Arbeit entsprochen habe.
    .

    .
    #endlichEntschaedigung
    #Schadensersatz
    #compensationnow
    #AlmosenNeinDanke

    ENDE DES ZITAT der diesbezüglichen überall im Internet, von dem Betroffenen Martin MITCHELL in Australien, verbreiteten Pressemitteilung.
    .

    08.11.2019 um 2:09 Uhr

Reaktionen im Web:

Einen Kommentar schreiben: