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Heimkinderfonds Ost: Keine Leistungseinschränkung durch die Hintertür

Zur heute im Bundeskabinett beschlossene Aufstockung des DDR-Heimkinderfonds erklärt Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Die Aufstockung des Fonds für die Ostheimkinder ist überfällig. Die Probleme mit dem Fonds sind seit Frühjahr 2013 bekannt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung und die verantwortlichen Bundesländer mehr als ein Jahr brauchten, um sich auf die notwendige Aufstockung zu verständigen. Dieser Umgang mit den Opfern der DDR-Heimerziehung und ihren berechtigten Anliegen ist nicht akzeptabel. Durch die unnötige Verzögerung verkürzt sich die Frist zur Anmeldung von Ansprüchen auf lediglich drei Monate. Jetzt muss zumindest sichergestellt werden, dass die Leistungen aus dem Fonds in vollem Umfang in Anspruch genommen werden können. Die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder müssen durch eine breite öffentliche Kampagne bekannt machen, dass ehemalige Heimkinder ihre Ansprüche schnellstmöglich anmelden sollen. Es muss verhindert werden, dass die berechtigten Ansprüche aufgrund der kurzen Frist durch die Hintertür verfallen.“

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