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Bundesregierung muss GIZ in Bonn weiter stärken

Zur Veröffentlichung der Zahlen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) an den Standorten Bonn, Eschborn und Berlin auf der Grundlage einer schriftlichen Frage der Abgeordneten Katja Dörner erklären die Bonner Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel (CDU), Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Grüne):

„Seit Gründung der staatlichen Einrichtung für Entwicklungszusammenarbeit sind am zweiten Standort Eschborn (Hessen) und in Berlin bei Aufgaben und Personal in der Regel Zuwächse zu verzeichnen. Für Bonn bleibt die mit der Fusion angekündigte Stärkung leider bislang aus. Bei der Gründung der GIZ wurde zwischen dem Land NRW und dem Bund festgelegt, dass die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Gesellschaft in Bonn nicht unter den Bestand der Vorgängerorganisationen sinken darf. Heute ist die Belegschaft in Bonn aber rund zehn Prozent kleiner als vor viereinhalb Jahren. Nur 26 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ arbeiten derzeit in Bonn, während 61 Prozent in Eschborn tätig sind. Wir erkennen die Bemühungen der GIZ ausdrücklich an, in Bonn Fuß zu fassen. Der Mäander-Neubau im Bundesviertel ist ein wichtiger Schritt, der eine gute Grundlage für eine tatsächliche Stärkung des Standorts Bonn sein kann und muss. Um die Standortvorteile der Bundesstadt für die internationale Entwicklungszusammenarbeit voll ausnutzen zu können, reichen die bisherigen Anstrengungen aber noch nicht aus. Das BMZ ist aufgefordert, die im Rahmen der Fusion gegenüber Bonn gemachten Zusagen einzulösen.“

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