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Bonn-Berlin: Rutschbahn nicht gestoppt

Zu den neuesten Zahlen zur Verteilung der ministeriellen Arbeitsplätze zwischen Bonn und Berlin erklären die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Claudia-Lücking-Michel (CDU) und Ulrich Kelber (SPD):

„Auch in den vergangenen Monaten wurde die Rutschbahn nach Berlin nicht gestoppt. Zum Jahresende 2014 sind 61% der ministeriellen Arbeitsplätze in Berlin und 39% in Bonn. Ein halbes Jahr zuvor war das Verhältnis noch 60 zu 40. In der Summe hat Bonn im letzten halben Jahr rund 46 Arbeitsplätze verloren, während die Berlin im selben Zeitraum über 180 Stellen hinzugewonnen hat. Zwar gab es auch in Bonn Stellenzuwächse (82 Stellen), vor allem in den Bereichen  Verkehr, Umwelt und Bildung, dieser Zuwachs konnte aber die Verlagerungen  (128 Stellen) nicht kompensieren. Hier fallen die Veränderungen zum Nachteil Bonns vor allem bei  den Ministerien für Verteidigung (minus 55 Stellen), Wirtschaft (minus 23 Stellen) und Gesundheit (minus 22 Stellen) ins Gewicht. Insgesamt gibt es 10.959 Stellen an der Spree und 7.044 am Rhein. Zusammen sind das 172 Stellen mehr als noch vor einem halben Jahr. Unterm Strich kam dieser Zuwachs komplett der Hauptstadt zugute, während gleichzeitig über zwölf Stellen aus der Bundesstadt verlagert wurden. Die Menschen und Unternehmen in der Stadt Bonn und der Region können diese ungebremste Entwicklung nicht weiter akzeptieren. Sie vertrauen auf die gegebenen Zusagen und auf eine dauerhafte und faire Arbeitsteilung. Das Bonn/Berlin-Gesetz gilt und muss eingehalten werden. Die Kanzlerin selbst muss ihr Versprechen aus dem letzten Bundestagswahlkampf halten, für Bonn einzutreten und die einzelnen Ministerinnen und Minister mit Nachdruck an ihre Verantwortung für Bonn und die Region erinnern.“

Antwort der Bundesregierung: 150115 Bonn Zahlen 12-14 SF22 Inhalt

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