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Meine Rede im Bundestag: Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge am Kindeswohl orientieren

Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist in den letzten Monaten sprunghaft gestiegen. Die Jugendämter bundesweit, auf die sich die Inobhutnahmen konzentieren, haben finanziell und personell keine Kapazitäten mehr, junge Flüchtlinge gut zu versorgen. Deshalb ist es richtig, über eine andere Verteilung nachzudenken. Eine Verteilung schnöde anhand des Königssteiner Schlüssels, wie es der Gesetzentwurf der Bundesregierung vorsieht, berücksicht aber Kindeswohlaspekte nicht ausreichend. In meiner Rede habe ich betont, dass das Kindeswohl  in allen Fragen der Verteilung vorrangig berücksichtigt werden muss. Es umfasst auch die direkte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Junge Flüchtlinge, die sich allein durch verschiedene Länder, durch Krieg und Elend gekämpft haben, die ihre Familien, Freunde und Heimat hinter sich gelassen haben, lasssen sich nicht einfach an einen Ort verschieben, an dem gerade Platz und Betreuungskapazitäten vorhanden sind. Ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Reiseziele müssen in der Planung und Durchführung einer möglichen Verteilung eine zentrale Rolle spielen, damit die Integration überhaupt gelingen kann.

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