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Grüne erreichen bessere Versorgung am Lebensende

„Auf den letzten Metern zur Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes konnte die grüne Bundestagsfraktion noch deutliche Verbesserungen bei der Versorgung und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen erreichen“, freuen sich die Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink und Katja Dörner. Ergänzend zum Regierungsentwurf sollen ambulante Hospizdienste künftig mehr Geld erhalten um auch die so wichtige Trauerbegleitung von Angehörigen leisten zu können und insgesamt den Einsatz von Ehrenamtlichen zu stärken. Sie wissen aus vielen Gesprächen, dass dies für die Hospizvereine eine wichtige Verbesserung sei. Darüber hinaus sollen künftig auch Pflegeheimbewohner in ein Hospiz wechseln können, was bisher rechtlich ausgeschlossen war. Auch die Palliativversorgung in den Krankenhäusern soll durch multiprofessionelle Palliativ-Teams gefördert werden, indem sie abrechnungsfähig gemacht werden. „Wir werden jetzt sehr genau darauf achten, dass die neuen Gesetzesmöglichkeiten dann auch in der Praxis ankommen.“

„Wir sind froh, dass wir diese Verbesserungen erreichen konnten, sehen aber weiterhin großen Bedarf in der Pflege. Unsere weitergehenden Forderungen bleiben auf der Tagesordnung. Wir brauchen mehr Personal und dieses mehr Zeit um die letzte Lebensphase im Pflegeheim, im Krankenhaus und im ambulanten Bereich besser begleiten zu können. Deshalb darf das Gesetz kein Grund sein, die Hände in den Schoß zu legen. Der Problemdruck in der Pflege muss dringend angegangen werden. Denn Pflege braucht Zeit für Zuwendung und das Gespräch.“

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