Direkt zum folgenden Bereich:
  1. Hauptnavigation
  2. Inhalt
  3. Themenübersicht
  4. Suche
  5. Links
  6. Adresse



Inhalt

Bonn-Berlin: Rutschbahneffekt verlangsamt

Bonn-Berlin: Rutschbahneffekt verlangsamt

Zum aktuellen Stand der Verteilung der ministeriellen Arbeitsplätze zwischen Bonn und Berlin erklären die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (GRÜNE), Ulrich Kelber (SPD) und Claudia Lücking-Michel (CDU): „Der Rutschbahneffekt in Richtung Berlin hat sich etwas verlangsamt.“ Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf die Frage der Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner hervor. Demnach sind zum Jahresende rund 6700 Stellen in Bonn und 11300 in Berlin angesiedelt. Damit befinden sich 37 Prozent der ministeriellen Arbeitsplätze in Bonn. Die Abgeordneten fügen hinzu: „Wir begrüßen, dass die überwiegende Mehrheit der Ministerinnen und Minister in den letzten Monaten keine oder nur sehr geringe Versetzungen in ihrer Mitarbeiterschaft zu Lasten Bonns vorgenommen hat.“ Problematisch ist, dass Bundesinnenminister de Maizière aus dieser Linie ausbricht und im vergangenen Halbjahr über 60 Stellen vom Rhein an die Spree verlegt hat.

Darüber hinaus kritisieren die Bonner Abgeordneten eine Umfrage, die der Bund der Steuerzahler in Auftrag gegeben hat. Laut dieser würden 83 Prozent der Bundesbürger einen Totalumzug der Bundesregierung befürworten: „Die Fragestellung war nicht seriös und hat die Antwort, nachdem eine übergroße Mehrheit Berlin den Vorzug gibt, vorgezeichnet. Wir brauchen sachliche Analysen statt einfacher Erklärungsmuster. In die Gesamtrechnung müssten zum Beispiel auch die Milliardenkosten für Neubauten in Berlin eingerechnet werden. Diesen Fakt blendet ausgerechnet der Steuerzahlerbund aus. Das spricht für sich selbst.“

Antwort der Bundesregierung

Kommentare

1 Reaktion: Kommentar schreiben ⇓

  1. Andreas Engling

    Sehr geehrte Frau Dörner,

    auch wenn es Ihnen nicht gefallen sollte, ein Komplettumzug nach Berlin ist nicht mehr zu stoppen. Bonn war und ist nur als Provisorium angedacht wurden. Wie sagte Helmut Schmidt so schön: „Bonn als Hauptstadt ist ein Witz, aber traurige Realität“. Im Übrigen verhält es sich so, dass die Neubauten in Berlin weit aus größer von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gebaut werden. Diese trägt auch als vom Bundeshaushalt unabhängige Anstalt des öffentlichen Rechts die Baukosten für die Neubauten. im übrigen darf auch nicht vergessen werden, dass die Bauten in Bonn größtenteils aus den 1910er bis 1980er stammen und teilweise nicht mehr den ökologischen sowie wirtschaftlichen Gesichtspunkten entsprechen dürften. Darüber findet ich von Ihnen hier nichts. Also auf nach Berlin!

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Engling

    02.02.2016 um 18:16 Uhr

Reaktionen im Web:

Einen Kommentar schreiben: