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Cannabis entkriminalisieren

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit zum Gesetzesentwurf eines Cannabiskontrollgesetzes erklären Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Dr. Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik:

Ein Umdenken im Umgang mit Cannabis ist notwendig. Zahlreiche Experten, von Strafrechtsprofessoren bis zur Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, sprechen sich für ein Ende der Kriminalisierung von Konsumenten aus. Die Prohibitionspolitik ist keine Prävention. Im Gegenteil: sie befördert einen unkontrollierten Schwarzmarkt. Suchtprävention, Jugend- und Verbraucherschutz existieren auf dem Schwarzmarkt nicht. Gerade weil Cannabis nicht harmlos ist, muss die Kontrolle dem Staat unterliegen – und nicht dem Schwarzmarkt.

Ein reguliertes und kontrolliertes System für Anbau, Handel und Abgabe von Cannabis ermöglicht einen wirksamen Jugend- und Verbraucherschutz. Der geregelte Verkauf in Fachgeschäften sichert die ausschließliche Abgabe an Erwachsene, die Produktqualität sowie die Aufklärung über Konsumrisiken, Beratungs- sowie Therapieangebote durch geschulte Verkäufer. Eine Entkriminalisierung von erwachsenen Konsumenten würde dafür sorgen, dass der Schwarzmarkt ausgetrocknet wird.

Union und SPD müssen ihre ideologischen Scheuklappen ablegen. Das grüne Cannabiskontrollgesetz ist eine sinnvolle Alternative zur gescheiterten Verbotspolitik.

Unser grünes Cannabiskontrollgesetz finden Sie hier.

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