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Fonds sexueller Missbrauch: Verlängerung der Antragsfrist ist wichtiges Signal

Anlässlich der Ankündigungen von Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek zur Verlängerung des Fonds sexueller Missbrauch erklärt Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Wir begrüßen das Signal von Seiten des Bundesfamilienministeriums, die Antragsfrist für den Fond sexuellen Missbrauch im familiären Bereich zeitnah und unkompliziert zu verlängern.

Die in den letzten Monaten stark angestiegenen Antragszahlen zeigen, dass es weiterhin einen großen Bedarf an den Hilfen, die der Fond leistet, gibt. Es muss sichergestellt werden, dass Anträge gestellt werden können, bis die Leistungen für die Opfer über ein reformiertes Opferentschädigungsgesetz abgedeckt sind.

Jedoch ist bisher offen, wann hierzu ein Entwurf vorgelegt wird und ob das Gesetz dann auch einen Zugang für die Opfer von sexuellen Missbrauch ermöglicht, die aktuell über den Fond Hilfen nutzen können.

Das Ministerium ist weiterhin aufgefordert, die Bearbeitungszeit von Anträgen wesentlich zu verkürzen, damit die Opfer schnellstmöglich finanzielle oder therapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen können. Die bisher erfolgte personelle Aufstockung in der Geschäftsstelle und ein Ausbau der Clearingstellen waren dabei wichtige Schritte, sind aber aufgrund der gestiegenen Antragszahlen nicht ausreichend.“

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