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Cannabis: Kontrollierte Abgabe statt Kriminalisierung

In einem gemeinsamen Beitrag in der Frankfurter Rundschau mit Harald Terpe, dem Drogen- und Suchtpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, haben wir die Bundesregierung aufgefordert, sich endlich einer ideologiefreien Drogenpolitik zu öffnen. Auf der im April stattfindenden Sonderversammlung der Vereinten Nationen zur internationalen Drogenpolitik in New York könnte Deutschland eine Wende einleiten. Auch Kofi Annan hat an die Bundesregierung appelliert, sich international dafür zu engagieren, den Krieg gegen die Drogen zu beenden und mehr für Prävention und Schutz von Konsumenten zu tun. Innenpolitisch sollte die Bundesregierung jetzt einen wichtigen Schritt tun und Cannabis entkriminalisieren. Jährlich verschlingt das Cannabisverbot in Deutschland Unsummen, die Arbeitzeit von Polizei und Justiz werden in großem Ausmaß gebunden, ohne den Konsum einzudämmen. Stattdessen blüht der Schwarzmarkt, verunreinigte Produkte grassieren und die Möglichkeit, Jugendschutz aktiv zu betreiben, ist nicht gegeben. Die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene wäre ein Schritt weg von der Kriminalisierung von Konsumenten, hin zu einem wirkungsvolleren Jugendschutz. Der Dealer im Park fragt nicht nach dem Personalausweis, der Verkäufer im Cannabisfachgeschäft sehr wohl.

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