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Nach Bonn-Berlin-Verlagerung: Innenministerium braucht weiteren Neubau

Bereits 2014 und 2015 hatten die drei Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Dr. Claudia Lücking-Michel (CDU) und Katja Dörner (Grüne) vorhergesagt, dass die Verlagerung weiterer Arbeitsplätze von Bonn nach Berlin durch Bundesinnenminister de Maizière (CDU) hohe Folgekosten verursachen wird. Während der Minister dies damals noch bestritt, fordert er jetzt mit Verweis auf den unzureichenden Platz einen mindestens 67 Millionen Euro teuren Anbau am erst 2015 eröffneten, damals 210 Millionen Euro teuren Neubau in Berlin.

„Der Berlin-Wahn von de Maizière kommt die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler immer teurer. Neben den nun notwendigen neuerlichen hohen Bau- und darauf folgenden Betriebskosten verursacht der Minister auch noch völlig unnötige Ausgaben für Dienstreisen. Denn die durch de Maizière nach Berlin verlagerten Referate aus den Bereichen Sport und Katastrophenschutz haben ihren Arbeitsschwerpunkt in Westdeutschland, u.a. vor allem in Frankfurt und Bonn“ erläutern die drei Bonner Bundestagsabgeordneten.

Vor allem über die „verbreiteten Halbwahrheiten“ vieler Anhänger eines Totalumzugs der Regierung nach Berlin sind Kelber, Lücking-Michel und Dörner verärgert: „Da wird immer wieder mit den angeblich hohen Kosten der Arbeitsteilung argumentiert. Dabei liegen die Ausgaben für die Arbeitsteilung bei unter 8 Millionen Euro jährlich, Einsparungen durch kürzere Dienstreisen z.B. nach Brüssel noch gar nicht gegengerechnet. Bei Umzügen nach Berlin dagegen spielen die Kosten immer wieder keinerlei Rolle, alleine die Baukosten gehen in die Milliarden!“

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