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Altersarmut wirksam bekämpfen: Für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen: Meine Rede in der Aktuellen Stunde

Altersarmut ist insbesondere für Frauen ein drängendes Problem. Deshalb ist es überfällig, dass die Bundesregierung mit Blick auf Strategien gegen Altersarmut Frauen besonders in den Blick nimmt.

Vor zwei Wochen haben DIW und Böckler Stiftung eine aktuelle Studie vorgelegt. Sie zeigt erneut: Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern ist enorm. Frauen bekommen immer noch nur circa 60 Prozent der Renten von Männern.

Die Probleme liegen vorgelagert auf dem Arbeitsmarkt. Frauen verdienen nach wie vor im Schnitt deutlich weniger. Weil sie häufiger in Teilzeit arbeiten, seltener in Führungspositionen gelangen, weil sie öfter in schlecht bezahlten Berufen tätig sind und weil es mittelbare und unmittelbare Lohndiskriminierung gibt.

Die Bundesregierung muss hier endlich geeignete Maßnahmen ergreifen, um Frauen eine eigenständige Existenzsicherung zu ermöglichen. Die Einführung eines Rückkehrrechtes auf Vollzeit, eine flexible Vollzeit, die Arbeitszeiten beweglicher macht, ein Entgeltgleichheitsgesetz, das seinen Namen auch verdient und kein zahnloser Tiger bleibt und eine Reform der Minijobs, sowie die Abschaffung des Ehegattensplittings sind längst überfällig.

Wir brauchen auch endlich eine wirkliche Garantierente als Teil der Rentenversicherung – für Menschen, die wenig verdient haben, Angehörige gepflegt oder Kinder erzogen haben. Gerade Geringverdienende können oftmals kein Geld für das Alter zurücklegen. Hier brauchen wir endlich eine richtige Absicherung, die den Gang zum Sozialamt erspart.

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