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Argumente statt Ideologie: für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis

Zur heutigen Einbringung eines grünen Cannabiskontrollgesetzes und zur Debatte um eine kontrollierte Abgabe im Deutschen Bundestag erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner (Grüne):

„Die jahrzehntelange Verbotspolitik bei Cannabis ist gescheitert. Wir brauchen endlich eine kontrollierte Abgabe von Cannabis. Nur so kann der Schwarzmarkt trocken gelegt und der Jugendschutz verbessert werden. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auch in Bonn. Denn auch in Bonn fragt kein Dealer nach dem Ausweis. 16jährige kommen problemlos an Cannabis ran. Immer mehr Stimmen aus der Gesellschaft, Justiz und nun auch der Bund der Kriminalbeamten fordern einen anderen Umgang mit Cannabis. Die Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten ist nicht nur unverhältnismäßig, sondern überlässt den Markt der organisierten Kriminalität. Auch die Bonner Polizei hat viel zu tun. Statt Menschen zu verfolgen, die Cannabis konsumieren, sollte sie sich auf wirklich wichtige Aufgaben konzentrieren können.

Gerade weil viele Substanzen nicht harmlos sind, braucht es eine effektive Regulierung.
Die Union hingegen setzt weiterhin auf dieses tote Pferd Verbotspolitik und verweigert eine unabhängige Evaluation der aktuellen Drogenpolitik.

Das grüne Cannabiskontrollgesetz bietet eine sinnvolle Alternative zur repressiven Drogenpolitik. Erwachsene sollen Cannabis legal erwerben können. Gleichzeitig ermöglicht er ein reguliertes und kontrolliertes System für Anbau, Handel und Abgabe von Cannabis einen effektiven Jugend- und Verbraucherschutz sowie eine wirksame Suchtprävention.“

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