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Kinderschutz: Auch die Bundesregierung muss ihre Hausaufgaben machen  

Zur Studie der Universität Koblenz zu den Arbeitsrealitäten in den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD) der Jugendämter erklärt Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

Jugendämter haben die wichtige Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Verwahrlosung und Missbrauch zu schützen. Für diese sensible Arbeit müssen sie angemessen ausgestattet sein. Die aktuelle Studie zeigt, dass dies vielerorts nicht gewährleistet ist.  Schutz und Rechte von Kindern dürfen aber nicht von der örtlichen Kassenlage abhängig sein.

Auch die Bundesregierung muss beim Kinderschutz ihre Hausaufgaben machen. Das Vorhaben von CDU und SPD, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, ist ein wichtiger Schritt, um die Rechte von Kindern und damit auch ihren Schutz zu verbessern. Dies kann jedoch nur Wirkung entfalten, wenn der Vorrang des Kindswohls festgeschrieben wird. So würden auch die Rechte der Kinder in gerichtlichen Verfahren gestärkt. Es ist zudem überfällig, die Fortbildung und Qualifizierung von Familienrichtern und Familienrichterinnen verbindlich zu machen.

Der Bund muss die Finanzierung der wichtigen Arbeit des Bundesbeauftragten für sexuellen Missbrauch und der Aufarbeitungskommission sowie die Medizinische Kinderschutzhotline sicherstellen. Die Reform des SGB VIII muss erneut angegangen werden. Dabei müssen die Aspekte des Kinderschutz besondere Berücksichtigung finden, unter anderem mit starken Ombudschaften in der Kinder- und Jugendhilfe.

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