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Geldgeschenke reichen nicht – Grüne fordern grundlegende Verbesserung beim „Gute-Kita-Gesetz“

Anlässlich der gestrigen Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“, erklären Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Annalena Baerbock, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

Wenn keiner der zehn Sachverständigen empfiehlt, dem Gesetzentwurf in der derzeitigen Fassung zuzustimmen, dann ist das mehr als ein deutliches Zeichen, dass hier grobe handwerkliche Fehler gemacht wurden und dringend nachgebessert werden muss. Qualitätsverbesserungen in der Kindertagesbetreuung dürfen nicht gegen Beitragsfreiheit ausgespielt werden und die finanzielle Beteiligung des Bundes muss dauerhaft gesichert sein.

Nur wenn die Qualität im Mittelpunkt steht, kann die Kindertagesbetreuung wirklich verbessert werden. Wir wurden mit unserer Forderung nach einem Mindeststandard beim Personalschlüssel von den Expertinnen und Experten bestätigt. Ausreichend Zeit für jedes einzelne Kind ist grundlegende Voraussetzung für gute Kitas und auch für die Arbeitszufriedenheit der Erzieherinnen und Erzieher. Das zeigt, dass wir mit unserem Antrag „Qualität in der Kindertagesbetreuung verbindlich und dauerhaft sicherstellen“ auf dem richtigen Weg sind.

Es besteht kein Zweifel, dass die Qualität in der Kindertagesbetreuung verbessert werden muss, aber mit diesem Gesetz werden alle Bemühungen ins Leere laufen. Leidtragende werden Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und ihre Kinder sein.

Unseren Grünen Antrag „Qualität in der Kindertagesbetreuung verbindlich und dauerhaft sicherstellen“ finden sie hier.

Die Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können Sie in voller Länge hier nachverfolgen.

 

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