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Einsatz von Kindersoldaten endlich glaubhaft ächten

Anlässlich des internationalen Red Hand Day am 12. Februar erklären Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, und Sven Lehmann, Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages:

Der Red Hand Day mahnt die Regierungen weltweit, endlich Schluss zu machen mit der militärischen Rekrutierung Minderjähriger. Kinder sind keine Soldaten. Trotzdem werden sie in Krisenregionen noch immer in großer Zahl als solche missbraucht. Der bewaffnete Einsatz von Kindern und Jugendlichen hat verheerende Auswirkungen auf ihre Psyche. Wohl kaum jemand kann und mag sich vorstellen, welche traumatischen Ereignisse diese jungen Menschen durchleben müssen.

Seit dem 12. Februar 2002 ist das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention, das den Einsatz von Kindersoldaten verbietet, in Kraft. In Deutschland wurde es 2004 ratifiziert.

Wir brauchen eine Bundesregierung, die sich endlich glaubwürdig für eine Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten einsetzt. Es darf keine Waffenexporte in Länder geben, in denen Kinder als Soldaten eingesetzt werden. Die Bundesregierung muss sich aber endlich auch selbst dazu verpflichten, erst ab einem Alter von 18 Jahren für die Bundeswehr zu rekrutieren. Die Einhaltung des „Straight-18“-Ziels in Deutschland ist die Voraussetzung dafür, sich auch international glaubwürdig gegen die Rekrutierung Minderjähriger einsetzen zu können.

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