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Hitzewelle: Grüne Abgeordnete bittet Geschäftsleute um kostenlose Abgabe von Leitungswasser

Die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner regt die Bonner Geschäftswelt an, kostenlos Leitungswasser abzugeben. Angesichts der erneuten Hitzewelle im Rheinland sei dies eine kurzfristig umsetzbare Maßnahme die Verfügbarkeit von Trinkwasser zu erhöhen. Zwar gebe es im öffentlichen Raum kostenlose Zapfstellen, so vor dem Alten Rathaus auf dem Markt, aber diese reichten bei Weitem nicht aus.

 

„Als Stadt der Nachhaltigkeit müssen wir viele kreative Wege gehen, um auf die Folgen der Klimakrise zu reagieren,“ so die Bonner Abgeordnete. „Die kostenfreie Abgabe von Leitungswasser hilft, der Extremhitze besser zu begegnen. Mitmachen können alle möglichen Läden mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Beispielsweise Buchläden, Friseure, Supermärkte oder Modegeschäfte. Hier wird kostenlos und unbürokratisch die mitgebrachte Trinkflache am Wasserhahn wieder aufgefüllt. Eine Geste, die auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt. Zudem fällt dabei keinerlei Abfall oder Plastikmüll an.“

 

Bereits in den vergangenen Hitzesommern hat die Abgeordnete auf die sogenannte „Refill“-Bewegung (Refill englisch für wiederbefüllen) aufmerksam gemacht. Refill ist eine internationale ehrenamtliche Non-Profit-Bewegung, die 2015 von einer Einzelperson im englischen Bristol ins Leben gerufen wurde. Refill ist damit Teil der „blue community“. Die Gemeinschaft setzt sich gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und für ein Menschenrecht auf Wasser nach dem Vorbild der Schweiz ein. Das Projekt wird in Deutschland unter anderem vom Städte- und Gemeindebund unterstützt, der mehr öffentliche Trinkwasserspender in den Städten fordert. Refill ist ein ehrenamtliches Projekt von Privatpersonen und ist unabhängig von Unternehmen und Parteien.

 

Mehr Informationen gibt es unter https://refill-deutschland.de/. Aufkleber zum Anbringen auf dem Schaufenster oder der Ladentür gibt es kostenlos im Wahlkreisbüro von Katja Dörner in der Dorotheenstraße 79 in der Bonner Altstadt.

Kommentare

1 Reaktion: Kommentar schreiben ⇓

  1. Nein

    Aber an der Abstimmung zum Klimanotstand nicht teilnehmen…

    31.07.2019 um 14:10 Uhr

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