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24Mai

Abgeordnete setzen sich für Altenheimstandort ein

Gemeinsame Erklärung der Bonner Abgeordneten Axel Voss (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, Katja Dörner (GRÜNE), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (LINKE), Mitglieder des Deutschen Bundestages:

 ”Das Paulusheim ist eines der schönsten Pflegeheime in Bonn und in vorbildlicher Weise in das örtliche Leben des Stadtteils Endenich integriert. Wir unterstützen  alle Bemühungen, dieses Pflegeheim zu erhalten. Wir appellieren an die Alexianer, die Träger dieses Heims sind, ihre Entscheidung, das Paulusheim zu schließen, noch einmal zu überdenken und die Weiterführung des Heims als Pflegeheim zu ermöglichen.”

17Mai

Abgeordnete werben für Inklusionspreis

Die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke) haben in einem gemeinsamen Schreiben an die Bonner Schulen für den Jacob-Muth-Preis geworben. Unter dem Motto “Gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung” zeichnet der Preis Schulen aus, in denen Kinder mit und ohne Förderbedarf vorbildlich gemeinsam lernen.  Die drei Abgeordneten gratulierten bei der Gelegenheit der Kettelerschule in Bonn-Dransdorf, die diesen mit 3000 Euro dotierten Preis im Januar erhalten hatte und fügten hinzu: „Wir wissen aus eigener Anschauung, dass in Bonn auf dem Gebiet der inklusiven Bildung viel geleistet wird. Das sollte auch anerkannt werden. Vielleicht ist nächstes Jahr wieder eine Auszeichnung für eine der über 100 Bonner Schulen dabei. Darüber würden wir uns sehr freuen.“

Detaillierte Informationen: www.jakobmuthpreis.de.

13Mai

Auch aufgepepptes Betreuungsgeld bleibt unsinnige Maßnahme

Zur heutigen Anhörung zum Betreuungsgeldergänzungsgesetz erklären Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, und Kai Gehring, Sprecher für Bildungspolitik:

Das Betreuungsgeld ist und bleibt eine bildungspolitische Katastrophe. Die neue Komponente eines sogenannten Bildungssparens macht das Betreuungsgeld nicht besser, sondern noch ungerechter und teurer für den Steuerzahler. Sie verschärft soziale Schieflagen, ist unausgegoren und setzt falsche Anreize, da Zuschüsse zum Bildungssparen wie auch zur Altersvorsorge nur dann gezahlt werden, wenn unter Dreijährige nicht in die Kita gehen. Das Ergänzungsgesetz bringt deshalb mehr vom Falschen.

Der Versuch von FDP und Union, das unbeliebte Betreuungsgeld durch Bildungssparen und Zuschüsse zu privaten Rentenversicherungen aufzupeppen, ist mehr als durchsichtig. Das Betreuungsgeldergänzungsgesetz ist ein kostspieliges schwarz-gelbes Klientel-Geschenk für die Banken- und Versicherungswirtschaft. Von der Förderung profitieren insbesondere wohlhabendere Familien, die auch ohne Zuschuss vorsorgen und die Verträge auch nach Ablauf des Betreuungsgeldbezugs weiter bedienen können. Schwarz-gelb agiert weiter nach dem Motto „wer hat, dem wird gegeben.“

Ob mit oder ohne Bildungssparen: Das Betreuungsgeld ist eine reine Fernhalteprämie. Kinder werden aus frühkindlichen Bildungseinrichtungen und Frauen vom Arbeitsmarkt fern gehalten. Das ist und bleibt absurd.

Zu einem rot-grünen Regierungs-Sofortprogramm wird die umgehende Abschaffung des Betreuungsgeldes gehören. Wir werden die für das Betreuungsgeld vorgesehenen Mittel direkt in Kitas investieren und mit einem Sofortprogramm auf den Mangel an Plätzen für unter Dreijährige reagieren. Das ist die richtige Prioritätensetzung für eine moderne Familienpolitik im Sinne der Kinder und ihrer Eltern.

13Mai

Skepsis, ob Regelung zur vertraulichen Geburt praxistauglich ist

Anlässlich der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt erklären Katja Dörner, kinder- und familienpolitische Sprecherin, und Monika Lazar, frauenpolitische Sprecherin:

Das Anliegen, die vertrauliche Geburt gesetzlich zu regeln und damit Müttern, die sich in äußersten Notsituationen befinden, eine medizinisch betreute Entbindung zu ermöglichen sowie ihren Kindern die bestmöglichen Chancen sicherzustellen, Kenntnis über ihre Abstammung zu erlangen, unterstützen wir uneingeschränkt. Die heutige Anhörung hat uns aber in unserer Skepsis bestärkt, dass das vorgeschlagene Verfahren für eine vertrauliche Geburt für Frauen, die sich in einer solchen Notsituation befinden, ein tatsächlich gangbarer Weg ist. Hier ist die Möglichkeit der Mutter, letztlich selbst darüber zu entscheiden, ob ihre Anonymität dem Kind gegenüber aufgegeben wird, die zentrale Fragestellung. Dass letztlich die Entscheidung über die Aufgabe der Anonymität beim Familiengericht und nicht bei der Mutter liegt, ist ein entscheidender Webfehler im Gesetzentwurf. Hierauf weisen insbesondere die Beratungseinrichtungen und Frauenverbände aufgrund ihrer Praxiserfahrung hin. Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die Möglichkeit der anonymen Geburt und auch die Babyklappen als ultima ratio zunächst weiterhin bestehen bleiben und in ihrem Zusammenwirken mit der vertraulichen Geburt evaluiert werden.

03Mai

„Pro NRW“ – Dörner und Beu stellen sich quer

Die Bonner Grünen-Politiker Katja Dörner und Rolf Beu stellen sich quer und protestieren gegen die geplante Kundgebung von „Pro NRW“ auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg. Die Bundestags- und der Landtagsabgeordnete erklären: „Wir zeigen Gesicht und stellen uns quer, wenn in Bonn versucht wird, mit Rassismus und ausländerfeindlichen Parolen Politik zu machen. Das lassen wir nicht zu. Wir zeigen, dass wir in Bonn friedlich zusammen leben und Stimmungsmache gegen Minderheiten nicht hinnehmen.“ Gemeinsam mit dem Bündnis „Bonn stellt sich quer“ rufen wir alle Bonnerinnen und Bonner auf, am Sonntag um 10.00 Uhr auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg ein Zeichen für das bunte, solidarische und friedliche Bonn zu setzen. „Am 5. Mai sind wir alle Bad Godesberger“.

Foto

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