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02Feb

Film und Diskussion: „Leben mit der Energiewende“

„Leben mit der Energiewende“ mit Katja Dörner, MdBFilmplakat_Leben_mit_der_Energiewende

Montag, 4. März um 20:15 Uhr
WOKI Filmpalast
Bertha-von-Suttner-Platz 1
53111 Bonn

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30Jan

BMZ hält Zusagen in Sachen GIZ nach wie vor nicht ein

Im Rahmen der Fusion der Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit GTZ, InWent und DED zur heutigen GIZ haben das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und das Land Nordrhein-Westfalen vor gut zwei Jahren eine Vereinbarung getroffen, die die Stärkung des Standortes Bonn als internationales Zentrum sichern soll. Punkt vier der Vereinbarung lautet: “Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ, die am Standort Bonn beschäftigt sein werden, wird mindestens so hoch sein wie die Zahl derjenigen Mitarbeiter, die im Jahr 2010 bei InWEnt, DED und GTZ in Bonn beschäftigt waren.“

„Die Fakten sprechen leider eine andere Sprache,“ moniert Ulrich Kelber (SPD), „zum Zeitpunkt der Fusion 2010 hatten GTZ, InWent und DED 845 Beschäftigte in Bonn, heute hat die GIZ 754 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bonn. Das sind nach meiner Rechnung 91 Beschäftigte weniger.“

„Aber damit sind die Rechenkünste des BMZ noch lange nicht am Ende,“ kritisiert auch Katja Dörner (Grüne). „Die Versetzung von 33 Beschäftigten der GIZ in das BMZ werden jetzt ebenso der GIZ zugerechnet, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu ‚Engagement Global‘ gewechselt sind, obwohl diese Gesellschaft in der Vereinbarung mit NRW ausdrücklich zusätzlich an den Standort Bonn kommen sollte.“

„Es hat bei Schwarz-Gelb offensichtlich Methode,“ stellen die beiden Bonner Abgeordneten fest, „schriftlich verweist man darauf, dass die Gesetze und Vereinbarungen zum Standort Bonn eingehalten werden, in der Realität verliert Bonn in Richtung Berlin und Eschborn. Die Zusagen dieser Bundesregierung sind wenig wert, weil sie in der Realität nicht eingehalten werden.“

Zum Datenhintergrund (jeweils nach Auskunft der Bundesregierung):

GIZ-Mitarbeiter               in Bonn                in Eschborn        in Berlin

01.01.2011                          845                        1715                      319
01.07.2012                          766                        1792                      353
01.01.2013                          754                        1843                      374

12Nov

Menschen, Flüchtlinge und Rechte an den Grenzen Europas?

Dass uns in Deutschland die Diskussion über die unwürdigen Verhältnisse in den Flüchtlingslagern in den EU-Ländern am Mittelmeer selten und oft stark gedämpft erreicht, ist nicht zuletzt dem Vorgehen unser aller Friedensnobelpreisträgerin EU an den gemeinsamen Außengrenzen zu “verdanken”. Es scheint, als habe man sich in der EU sehr gut damit arrangiert, dass die Grenzländer (wie Griechenland, Italien und Spanien) selbst, oder am besten gleich Drittstaaten außerhalb der EU die – selbstverständlich strikt auf Menschenrechten basierende – Arbeit verrichten. Persönlich betroffen sind wir Nordeuropäer meist nur dann, wenn wieder irrlichternde Äußerungen aus Bayern zu beklagen sind.
Hierauf wollen wir  – Katja Dörner (MdB) sowie Kreisverband und Ratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in Bonn – mit unserer Veranstaltung am 12.11.2012 ein anderes Licht werfen!
Wie die Situation sich am Mittelmeer nun wirklich darstellt, welche Zustände an den Außengrenzen der EU tatsächlich Alltag sind, und ob die Entwicklung der EU zu einer wehrhaft-exklusiven Festung der Menschenrechte für außerhalb der Grenzanlagen Lebende (immerhin ja rd. 5,5 Mrd. Menschen) ein gutes Zeichen sein kann: darüber wollen wir mit euch und folgenden spannenden Gästen diskutieren:
·         Aus ihrer Arbeit in Griechenland wird Aikaterini Tsapopoulou, u.a. Mitverfasserin der von ProAsyl veröffentlichten Studie „Walls of Shame – Accounts From Inside: The Detention Centres of Evros“ berichten.
·         Mit Ska Keller, der grenz- und migrationspolitischer Sprecherin der Grünen/EFA im Europaparlament, werden wir Einblicke auf die aktuellen Vorgänge auf Europäische Bühne werfen können.
·         Karl Kopp, Europareferent von ProAsyl 
Moderiert wird die Veranstaltung von Martin Heyer, Sprecher des KV Bündnis 90 / Die Grünen in Bonn.
Zur Veranstaltung “Flüchtlinge, Menschen und Rechte an den Grenzen Europas?” am 12.11.2012 laden wir euch herzlich ins MIGRApolis (Brüdergasse 16 – 18) ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr.

11Sep

Diskussionsveranstaltung: Frauen und Islam

Die Bonner Grünen laden ein zur Diskussionsveranstaltung

Es diskutieren:

  • Leyla Özmal, Landesvorstand Grüne NRW
  • Hasret Karacuban, AK Grüne MuslimInnen NRW
  • Meriem Benslim, Freie Journalistin

Moderation: Katja Dörner

Wann: 20.09.2012, 19:00 Uhr

Wo: Migrapolis, Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

31Jul

S13: Auch Beuel ist ein Bonner Stadtbezirk

Zur gestrigen Berichterstattung „Geradewegs vorbei“ im Spiegel erklären die Bundestagsabgeordnete Katja Dörner, der Landtagsabgeordnete Rolf Beu und der Beueler Bezirksbürgermeister Werner Rambow (alle Bündnis 90/Die Grünen), dass es selbstverständlich wünschenswert wäre, wenn die geplante S-Bahn direkt den Bonner Hauptbahnhof mit dem Flughafen verbinden würde. Dies wäre allerdings deutlich teurer, so dass die nun vorgesehene Streckenführung zumindest den Bonner Stadtbezirk Beuel direkt mit dem Flughafen verbinden wird.

Die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner (GRÜNE) stellt klar: „Die Verbindung von Bonn mit dem Flughafen Köln/Bonn mit einer S-Bahn ist vertraglich im Bonn/Berlin-Gesetz geregelt. Es ist überfällig, dass diese Verbindung endlich eingerichtet wird und die Metropole Bonn auch mit ihrem Flughafen in geeigneter Weise verbunden wird. Die Festlegung des Ministeriums auf einen Baubeginn im nächsten Jahr lässt uns hoffen, dass dieser Vertragsbestandteil nach fast 20 Jahren endlich umgesetzt wird.“

Der Bonner Landtagsabgeordneten Rolf Beu (GRÜNE): „Durch die geplanten Umsteigemöglichkeiten in Vilich, in Ramersdorf und am Beueler Bahnhof werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner der anderen 3 Bonner Stadtbezirke per ÖPNV an den Flughafen angebunden. Der Stadtbahn-Haltepunkt Vilich wird zu einem Kreuzungsbahnhof mit Umsteigeverbindungen von der Stadtbahnlinie 66 zur S-Bahn umgebaut. So kann man komfortabel mit nur einem Umstieg und ohne den Stau-abhängigen Flughafenbus zum Flughafen und somit zum Flieger in den Urlaub oder zur Geschäftsreise gelangen. Und auch für Touristen, die die ehemalige Bundeshauptstadt besuchen wollen, birgt diese S-Bahn-Verbindung eine deutliche Komfortsteigerung.“

Der Beueler Bezirksbürgermeister Werner Rambow (GRÜNE) freut sich: „Der Bau der S-Bahn zwischen Beuel und dem Flughafen bringt außer der direkten S-Bahn-Verbindung auch andere wichtige Vorteile für die Anwohnerinnen und Anwohner in Beuel, so wird es deutliche Verbesserungen beim Lärmschutz entlang der rechtsrheinischen Bahntrasse geben und ein zusätzliches Gleis entlang der vorhandenen Trasse sorgt für eine leichte Entspannung auf dieser stark-befahrenen Zugverbindung. Zusätzlich wird der stark wachsende Beueler Süden mit einer weiteren Schienenverbindung des ÖPNV besser erschlossen.“

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