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Aktuell

 

 

13Jun

Gemeinsame Erklärung zur Situation in der Türkei

Angesichts der zugespitzten Situation in der Türkei und dem Umgang der Erdogan-Regierung mit der Protestbewegung rund um den Taksim-Platz in Istanbul (und vielen anderen Städten in der Türkei) habe ich mich gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen meiner Fraktion sowie der SPD-Fraktion (und Stefan Liebich von den Linken) an die türkische Regierung gewandt und diese aufgefordert, die Menschenrechte einzuhalten und demokratische Rechte zu gewähren. Die Gewaltanwendung gegen die eigene Bevölkerung muss sofort unterbunden und die gewaltsamen Vorfälle seitens der Sicherheitskräfte und Polizei umfassend aufgeklärt werden. Wichtig ist uns, dass der Wille der Mehrheit in der Türkei, an der EU-Beitrittsperspektive festzuhalten, nicht einer populistischen und auf Ausgrenzung setzenden Politik zum Opfer fällt. Die zivilgesellschaftliche Protestbewegung wird nicht gestärkt, viel mehr fällt man ihr in den Rücken, wenn die Auseinandersetzungen in der Türkei nun als Grund herhalten muss, die Tür zum EU-Beitritt der Türkei zu schließen. Die Erklärung kann man hier nachlesen.

Auf Initiative des Landesvorstands und des Arbeitskreises säkularer Grüner in NRW wird sich die Landesdelegiertenkonferenz der nordrhein-westfälischen Grünen am kommenden Wochenende mit einer Resolution zur aktuellen Lage in der Türkei befassen, und so ihre Solidarität mit den Menschen, die in der Türkei für eine demokratische und moderne Gesellschaft auf die Straße gehen und ihre Freiheitsrechte einfordern, zum Ausdruck zu bringen.

12Jun

Einladung nach Berlin

Viermal im Jahr lädt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner zu politischen Bildungsreisen in die Hauptstadt nach Berlin ein. Jeweils 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger erkunden vier Tage lang das politische, historische und kulturelle Berlin. Ein Besuch im Bundestag und ein Gespräch mit Katja Dörner stehen im Mittelpunkt des Programms.

Ein Bericht von einer solchen Berlinfahrt kann hier nachgelesen werden.

Die Anmeldung für Gruppen und Einzelpersonen erfolgt über das Wahlkreisbüro per E-Mail an katja.doerner@wk.bundestag.de. Notwendig sind Vor- und Nachname, Anschrift, sowie Geburtsdatum und Geburtsort.

Die Tagung wird vom Bundespresseamt durchgeführt, welches auch die Kosten für Bahnfahrt, Verpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer trägt. Während des Aufenthalts müssen die Teilnehmenden für Eintritts- und Trinkgelder von durchschnittlich 20 Euro pro Person selbst aufkommen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Interessierte dürfen zuvor nicht schon einmal eine solche Reise in Anspruch genommen haben. In NRW besteht kein Freistellungsanspruch nach dem Bildungsurlaubsgesetz, jedoch erfüllt die Reise als förderungswürdige staatspolitische Bildungsveranstaltung die Voraussetzungen zur Gewährung von Sonderurlaub für Bundesbeamte und Tarifbeschäftigte des Bundes. Nähere Auskünfte erteilt das Wahlkreisbüro.

Hilfreich ist die Angabe, ob vegetarische Mahlzeiten gewünscht werden oder ob Allergien bestehen. Wenn Sie schon wissen, mit wem Sie das Doppelzimmer teilen werden, geben Sie bitte den Namen bei der Anmeldung mit an.

Die nächsten Termine (jeweils Di.-Fr.)
23.07.-26.07.2013  noch Plätze frei, Anmeldeschluss 01. Juli.

08.10.-11.10.2013   keine freien Plätze mehr.

19.11.-22.11.2013   noch Plätze frei.

Die Bestätigung ihrer Teilnahme erhalten Sie per E-Mail aus dem Wahlkreisbüro.

11Jun

Jetzt für Amerika-Stipendium bewerben!

Ab sofort können sich junge Bonnerinnen und Bonner für das Amerika-Stipendium des Deutschen Bundestags bewerben. Darauf machen jetzt die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke) aufmerksam. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist das Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des amerikanischen Kongresses für SchülerInnen und junge Berufstätige. Die Stipendiaten reisen im August 2014 für ein Jahr nach Amerika und lernen das dortige Familien-, High-School- und Arbeitsleben aus erster Hand kennen.

 ”Das Vollstipendium ist eine riesige Chance, das Alltagsleben in den USA zu erleben. Bisher konnten wir vielen Jugendlichen aus Bonn diesen Traum erfüllen“, sagen die drei Abgeordneten.

Die SchülerInnen müssen zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.2014) mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige müssen ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen höchstens 24 Jahre alt sein. Das Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten, nicht aber Taschengeld. Bewerbungsschluss ist der 13. September 2013. Die PPP-Infobroschüre kann in den drei Abgeordnetenbüros kostenlos angefordert oder unter www.bundestag.de/ppp direkt abgerufen werden.

07Jun

Erste Bürgersolaranlage auf Bonner Schuldach

Meilenstein auf dem Weg der Energiewende in Bonn

Anlässlich der Einweihung der ersten Bürgersolaranlage auf einem Bonner Schuldach erklärt Katja Dörner, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

„Ich freue mich sehr, dass heute das zweite Bürgerkraftwerk in Bonn in Betrieb geht. Zum ersten Mal wird für diese Form des bürgerschaftlichen Engagements ein öffentliches Gebäude genutzt. Die Einweihung markiert einen Meilenstein auf dem Weg der Energiewende in Bonn. Ich danke den Aktiven aus der Solarzelle Bonn, die mit der Genossenschaft Bürgerenergie Siebengebirge, dieses Projekt mit viel persönlichem Engagement und genossenschaftlichem Geld möglich gemacht haben. Für die neuartige Kooperation verdienen auch die Bildungseinrichtung selbst und die Stadtverwaltung ein dickes Lob. Das Beispiel Bürgersolardach Gymnasium Carl-von-Ossietzky muss jetzt im wahrsten Sinne des Wortes weiter Schule machen. Die Bedingungen hierfür sind jetzt, nachdem es zwischenzeitlich Verunsicherung gab, wieder gut. In schwierigen Verhandlungen ist es meiner Fraktion im Bundestag bei den Beratungen zur Umsetzung der EU-Finanzmarktrichtlinie gelungen, Energiegenossenschaften vor unverhältnismäßigen Belastungen durch das Kapitalanlagegesetz zu schützen und sogar Verbesserungen zu erreichen. Mit den neuen Regelungen für geschlossene Publikumsfonds ist nun dafür Sorge getragen, dass Anlegerinnen und Anleger auch im Bereich der Erneuerbaren Energie noch besser vor schwarzen Schafen geschützt werden. Ich freue mich, dass Bürgerinnen und Bürger weiterhin selbst in Windenergie-, Biomasse- oder Solaranlagen investieren und damit die Energiewende aktiv und demokratisch mitgestalten.“

06Jun

Vertrauliche Geburt: Skepsis bleibt

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Gesetzentwurfes der Bundesregierung zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt erklärt Katja Dörner, kinder- und familienpolitische Sprecherin:

“Das Anliegen, die vertrauliche Geburt gesetzlich zu regeln und damit Mütter, die sich in äußersten Notsituationen befinden, zu unterstützen, teile ich uneingeschränkt. Allerdings bin ich skeptisch, ob die vorgeschlagene Regelung zur vertraulichen Geburt wirklich einen gangbaren Weg für die Frauen aufzeigt. Grund ist, dass das “Damoklesschwert” einer familiengerichtlichen Entscheidung, wenn auch erst nach 16 Jahren, weiterhin über der Mutter schwebt. Dass letztlich die Entscheidung über die Aufgabe der Anonymität beim Familiengericht und nicht bei der Mutter liegt, ist ein entscheidender Webfehler im Gesetzentwurf. Hierauf weisen insbesondere die Beratungseinrichtungen und Frauenverbände aufgrund ihrer Praxiserfahrung hin. Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die Möglichkeit der anonymen Geburt und auch die Babyklappen als ultima ratio zunächst weiterhin bestehen bleiben. Sie müssen in ihrem Zusammenwirken mit der vertraulichen Geburt evaluiert werden.”

Zur Abstimmung im Bundestag habe ich eine Persönliche Erklärung abgegeben, in der ich meine Haltung zum Gesetzentwurf erläutere.

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