„Die Einigung auf Bonn als Hauptsitz der neuen GIZ ist rundum ein Erfolg. Dass sowohl Hauptsitz als auch die Mehrheit der Vorstandmitglieder der GIZ in Bonn angesiedelt werden, stärkt die Stadt als Standort für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Organisationen. Dies ist der nordrhein-westfälischen Landesregierung in schwierigen Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit gelungen. Das Engagement der in Bonn beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von InWent und DED, aber auch unsere eigenen Gespräche haben in Berlin gezeigt, dass die Region auf die Einhaltung der entsprechenden Zusagen aus dem Berlin-Bonn-Gesetz besteht.
Umso verwunderlicher bleibt, in welcher Heftigkeit die NRW-CDU die Interessen der in Hessen angesiedelten GTZ vertreten und damit die Verhandlungsposition für Bonn massiv und unverantwortlich geschwächt hat. Zuletzt sollte die Landesregierung sogar per Antrag dazu verpflichtet werden, auf den Hauptsitz in Bonn zu verzichten. Wir erinnern daran, dass CDU-Vize Armin Laschet noch im März 2010 als nordrhein-westfälischer Minister den Hauptsitz der GIZ nach Hessen verlegen wollte.
Stattdessen erreichte die neue Landesregierung jetzt, dass vereinbart wurde, den Standort Bonn ab 2013 über den Hauptsitz und andere Garantien hinaus zusätzlich zu stärken und aufzuwerten. Wir werden die Entwicklung ganz genau beobachten und auf die Wahrung der Interessen Bonns drängen. Die schwarzgelbe Bundesregierung werden wir an ihren Zusagen messen.“





