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Elterngeld

 

 

08Feb

Elterngeld: Kürzungen zugunsten des Betreuungsgeldes wären absurd

Zur regierungsinternen Debatte um Kosten von Betreuungs- und Elterngeld, erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Kürzungen beim Elterngeld, zugunsten einer bildungspolitisch unsinnigen und verfassungsrechtlich bedenklichen Maßnahme wie dem geplanten Betreuungsgeld, sind absolut inakzeptabel. Schon allein die nun losgetretene Diskussion ist ein Alarmsignal, das wir sehr ernst nehmen. Es ist unfassbar, dass innerhalb der Regierung ein Zusammenhang hergestellt wird, zwischen dem Erfolgsmodell Elterngeld und den widersinnigen Betreuungsgeld-Plänen, die gerade erst von der EU-Kommission gerügt wurden.

Klar ist, dass einzig die CSU mit ihren ideologischen Scheuklappen und ihrem antiquierten Frauen- und Familienbild am Betreuungsgeld hängt. Unklar dagegen ist, warum sich CDU und FDP von ihr auf der Nase herumtanzen lassen.

Während das Elterngeld ein Erfolgsmodell ist, das Familien in der frühen Familienphase stärkt und wichtige gleichstellungspolitische Signale setzt, wäre das geplante Betreuungsgeld eine gesellschaftspolitische Katastrophe. Eine Fernhalteprämie, die einerseits Kinder aus frühkindlichen Bildungseinrichtungen und andererseits Frauen vom Arbeitsmarkt fernhält, ist absurd. Gerade für bildungsferne und einkommensschwache Eltern bietet sie einen starken Anreiz, ihren Kindern frühe Förderangebote vorzuenthalten und sich für die Geldleistung zu entscheiden. Deshalb muss sich die Bundesregierung besser heute als morgen von den Plänen für das Betreuungsgeld verabschieden.”

 

09Sep

Meine Rede zum Haushalt des Familienministeriums

Zu später Stunde hat am Donnerstag der Bundestag in seiner Haushaltsdebatte über den Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend debattiert. Auch anhand des Einzelplans 17 (Familienministerium) wird deutlich: Die schwarz-gelbe Familienpolitik ist ein Trauerspiel. Meine komplette Rede findet ihr hier:

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06Sep

Koalitionsdebatte ums Elterngeld unangebracht

Anlässlich der heute veröffentlichten Elterngeld-Zahlen des Statistischen Bundesamtes erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Die dauernden koalitionsinternen Debatten über die Abschaffung einer gerade einmal vier Jahre alten Leistung zeigen einen familienpolitischen Schlingerkurs. Dies verunsichert Eltern und untergräbt das Vertrauen in die Politik.

Das Elterngeld hat sich als gleichstellungs- und familienpolitisches Instrument bewährt. Immer mehr Väter nehmen es in Anspruch. Seit Einführung 2007 hat sich der Anteil derer, die nach der Geburt eines Kindes zeitweise aus dem Beruf ausscheiden und sich Zeit für ihre Familie nehmen, mehr als verzehnfacht. Das ist ein wichtiges gesellschaftliches Signal.

Die geschlechtergerechte Ausgestaltung des Elterngelds muss durch die Weiterentwicklung des Teilelterngeldes und die Ausweitung der Partnermonate gestärkt werden. Hier muss Ministerin Schröder Vorschläge zu unterbreiten, wie auch ohne eine Verlängerung des Gesamtbezugszeitraumes beim Elterngeld, die Beteiligung der Väter weiter gefördert werden kann.

Doch das Elterngeld kann seine Wirkung nur entfalten, wenn der Ausbau der Kindertagesbetreuung zügig vorangeht. Daher darf die Familienministerin nicht länger wegschauen und beim Schneckentempo des Kita-Ausbaus die Hände in den Schoß legen.

18Aug

Ministerin Schröder muss Debatte um Elterngeld beenden

Zur Kontroverse der Regierungskoalition um das Elterngeld erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Mit den unnötigen Debatten um die Zukunft des Elterngeldes wird ein wichtiges familien- und gleichstellungspolitisches Instrument kaputtgeredet. Das untergräbt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Familienpolitik. Vor Kauder haben bereits FDP-Generalsekretär Lindner, Otto Solms (FDP, Vizepräsident des Deutschen Bundestages) sowie die Familienausschuss-Vorsitzende Laurischk (FDP) das Elterngeld massiv in Frage gestellt. Wir fordern Familienministerin Schröder auf, dieser Debatte umgehend ein Ende zu bereiten. Für Familien ist wichtig, dass sie passgenaue, aber auch verlässliche Strukturen und Angebote haben.

Während CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Kauder das Ende des Elterngeldes in Aussicht stellt, setzt das Familienministerium laut Antwort der Bundesregierung von dieser Woche auf eine Kleine Anfrage der Grünen auf eine Weiterentwicklung der derzeitigen Regelung.

Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell. Es stärkt Familien in der frühen Familienphase und setzt wichtige gleichstellungspolitische Signale. Seit seiner Einführung 2007 hat sich der Anteil von Vätern, die nach der Geburt eines Kindes zeitweise aus dem Beruf ausscheiden und sich Zeit für ihre Familie nehmen, fast verzehnfacht. Nun ist es an der Zeit, die Anreize für Väter, sich mehr und frühzeitig bei der Betreuung des Nachwuchses einzubringen, weiter zu verstärken. Statt permanent Diskussionen um ein Ende des Elterngeldes zu führen, muss die Bundesregierung Vorschläge unterbreiten, wie auch ohne eine Verlängerung des Gesamtbezugszeitraumes beim Elterngeld, die Beteiligung der Väter verbessert werden kann.

19Mai

Elterngeld-Statistik widerlegt Kritiker

Zur heute veröffentlichten Elterngeld-Statistik erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

“Allen Unkenrufen zum Trotz ist das Elterngeld ein erfolgreiches familienpolitisches Instrument. Seit Einführung 2007 hat sich der Anteil von Vätern, die nach der Geburt eines Kindes zeitweise aus dem Beruf ausscheiden und sich Zeit für ihre Familie nehmen, fast verzehnfacht. Das ist ein gutes familien- und gleichstellungspolitisches Signal.

Für Familien ist wichtig, dass sie verlässliche Strukturen und Angebote haben. Daher muss die von der FDP unnötig angezettelte Debatte um die Zukunft des Elterngeldes ein Ende haben. Stattdessen sollten die Anreize für Väter, sich mehr und frühzeitig bei der Betreuung des Nachwuchses einzubringen weiter verstärkt werden.  Familienministerin Schröder ist in der Pflicht, Vorschläge zu unterbreiten, wie auch ohne eine Verlängerung des Gesamtbezugszeitraumes beim Elterngeld, die Beteiligung der Väter verbessert werden kann.

Doch das Elterngeld kann seine Wirkung nur entfalten, wenn der Ausbau der Kindertagesbetreuung zügig vorangeht. Daher darf die Familienministerin nicht länger wegschauen und beim Schneckentempo des Kita-Ausbaus die Hände in den Schoß legen.”

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