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Aktuell

 

 

16Dez

Versteigerung zugunsten von Lichtblicke

Morgen werde ich Kunstwerke für einen guten Zweck versteigern. Bonner KünstlerInnen spenden Bilder und Objekte, die für die Aktion Lichtblicke versteigert werden. Die Aktion Lichtblicke hilft Kindern und Jugendlichen in Not und ist ausschließlich in NRW tätig. Im Jahr 2010 konnte rund 10.770 Kindern geholfen werden. Die Versteigerung beginnt um 15 Uhr im Deutschen Museum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn. Mehr Informationen gibt es hier.

15Dez

„Berliner Erklärung“ für mehr Frauen in Führungspositionen

Seit zehn Jahren bewegt sich die Wirtschaft bei der Frauenförderung kaum vom Fleck. Ein wichtiger Indikator für Gleichberechtigung: die Präsenz von Frauen in Führungspositionen. In Fachkreisen ist man sich einig, dass sich in männlichen Führungsetagen erst dann wirklich etwas ändert, wenn dort mindestens 30 Prozent Frauen vertreten sind. Sich abzeichnende Quoten-Zusagen durch die Unternehmen im zweistelligen Bereich sind nicht per se ein Erfolg. Daher ist nach einem Jahrzehnt freiwilliger Selbstverpflichtung klar, dass wir an einer gesetzliche Regelung nicht vorbeikommen.

Vor diesem Hintergrund hat sich auf grüne Initiative hin ein überparteiliches und gesellschaftliches Bündnis zusammengeschlossen, das sich für die gleichen Verwirklichungs- und Teilhabechancen von Frauen und Männern einsetzt. Bei diesem Bündnis handelt es sich um einen Zusammenschluss, den es in dieser Form bislang noch nicht gab. Frauen aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und Kultur sind ebenso unter den Erstunterzeichnerinnen wie Politikerinnen aus allen Bundestagsfraktionen.

In der sogenannten Berliner Erklärung, die am 15. Dezember 2011 der Presse vorgestellt wurde, sprechen sich die Unterzeichnerinnen – auch ich – dafür aus, in einem ersten Schritt eine Frauenquote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen einzuführen. Der breite politische wie gesellschaftliche Konsens, den diese Initiative deutlich macht, soll genutzt werden, um spürbare Verbesserungen für Frauen zu erreichen. Zahlreiche andere europäische Länder, seit kurzem auch Belgien, haben eine gesetzliche Frauenquote längst eingeführt – zum Vorteil  für die Chancengleichheit und die eigene Wirtschaft.

14Dez

Gesundheitsbildung und -förderung von Anfang an stärken

Zur “Elefanten-Kindergesundheitsstudie” 2011/2012 erklären Katja Dörner, Sprecherin für Familien- und Kinderpolitik, und Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte:

Die Studie hat gezeigt: Schon den Sieben- bis Neunjährigen ist ihre Gesundheit sehr wichtig. Gesundheit kommt aber im Unterricht noch zu wenig vor. Wir brauchen mehr Kitas und Schulen, die bewährte Maßnahmen der Gesundheitserziehung und -förderung übernehmen. Bereits in den Lehrplänen der Schulen und in den Ausbildungsgängen der Pädagoginnen und Pädagogen muss Gesundheitsförderung fester Bestandteil werden.

In den vergangenen zwei Jahren wurden drei Berichte und Gutachten veröffentlicht, die sich im Regierungsauftrag mit der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen befassten. Die Berichte kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine dramatische Verschiebung des Krankheitsspektrums stattfindet: von den akuten zu den chronischen Erkrankungen und von den somatischen zu den psychischen Störungen. Zugleich zeigen alle Studien, dass sich die Gesundheitsrisiken bei circa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen konzentrieren, dabei sind insbesondere diejenigen mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien betroffen.

Fehlende Bewegung, ungesunde und einseitige Ernährung, Leistungsdruck, ein steigender Medienkonsum, aber auch ein zunehmender Verlust von Sicherheit und sozialer Einbindung gelten als wesentliche Faktoren für die Herausbildung von chronischen Erkrankungen bereits im jüngeren Lebensalter. Höchste Zeit, dass wir mit einem Gesetz die nicht-medizinische Prävention und Gesundheitsförderung verbindlich in den Regelsystemen verankern und wegkommen von dem Flickenteppich der Einzelmaßnahmen und -programme.

12Dez

Massentötung von Straßenhunden in Vorbereitung auf die Fußball-EM 2012

Im Vorfeld der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2012 hat die ukrainische Regierung die „Säuberung“ ihrer Städte von Straßenhunden angeordnet und ein grausames Tötungsprogramm eingeleitet. Die Tiere werden vergiftet, erschlagen oder erschossen und anschließend in mobilen Krematorien verbrannt. Heute habe ich die Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Natalia Zarudna, in einem Brief gebeten, sich bei ihrer Regierung gegen dieses Programm auszusprechen und nachdrücklich die Werte des europäischen Tierschutzes zum Ausdruck zu bringen.

07Dez

UNICEF-Aktionstag in der Emilie-Heyermann-Realschule

Anlässlich des diesjährigen UNICEF-Aktionstags “Ich hab immer Rechte” war ich gestern in der Emilie-Heyermann-Realschule, um mit Schülerinnen und Schülern über Kinderrechte zu sprechen. Wir hatten eine sehr lebhafte und spannende Diskussion. Die beiden 9. Klassen hatten eine Umfrage in der Schule durchgeführt, ob die Kinderrechte überhaupt bekannt sind und welche die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Umfeld umgesetzt sehen bzw. wo noch viele Verbesserungen notwendig sind. Die Jugendlichen hatten viele Forderungen formuliert – u. a. die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Dafür setzen wir Grüne uns auch ein. Mehr zu meinen Aktivitäten zu den Kinderrechten finden sich hier.

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