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Bonn

 

 

25Apr

Bündnis Bonn Nazifrei

Ich unterstütze den Aufruf gegen die Nazi-Demo am 1. Mai in Bonn:

Bonn ist eine weltoffene Stadt – getragen von
gegenseitigem Respekt, Toleranz und
bunter Vielfalt!

Wir stellen uns daher quer gegen den geplanten Aufmarsch der Neonazis und autonomen Nationalisten am 1. Mai 2012 in Bonn. Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, wenden  uns mit vielfältigen undfriedlichen Aktionen gegen Rechtsradikalismus. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den jeweiligen friedlichen Aktionen und Protesten zu beteiligen und auch selbst mit kreativen Mitteln aktiv gegen Rechtsradikalismus zu werden. In Bonn gibt es keinen Platz für Naziaufmärsche, Geschichtsrevisionisten, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus.

Alle Unterstützerinnen und Unterstützer

20Apr

Neue GIZ-Vorstandvorsitzende muss ihren Sitz in Bonn nehmen

Am Montag wird ein neuer Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH gewählt, damit ist die Neustrukturierung der internationalen technischen Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen. „Wir gratulieren dem neuen Vorstand der GIZ und wünschen ihm viel Erfolg bei den zukünftigen Aufgaben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit,“ erklären dazu die regionalen Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), Katja Dörner (Grüne) und Paul Schäfer (Linke). „Und wir gehen natürlich davon aus, dass insbesondere die neue Vorstandsvorsitzende Tanja Gönner ihren Amtssitz am ersten Dienstsitz der GIZ in Bonn nehmen wird.“

Die Abgeordneten machten zudem deutlich, dass sie weiterhin auf die Einhaltung der Zusagen bezüglich einer deutlichen Stärkung des Bonner Standortes der GIZ auch im Personalbereich bestehen und dies regelmäßig abfragen werden. Bereits im Januar 2012 hatten sie auf Nachfrage von der Bundesregierung erfahren, dass die Zahl der GIZ-Mitarbeiter in Bonn nach der Fusion von GTZ, DED und Inwent sogar noch abgesunken war (s. Pressemitteilung vom 26. Januar 2012). „Wir werden im Sommer nach den aktuellen Zahlen fragen, um zu erfahren, ob die Bundesregierung und die GIZ-Geschäftsleitung ihre Zusagen einhalten. Auch dies wird eine Aufgabe des neuen Vorstands sein.“

 

29Mrz

Finanzierung des Gabriele-Münter-Preises muss gesichert bleiben

Anlässlich der Medienberichterstattung über die Einstellung der Finanzierung des Gabriele-Münter-Preises  durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner, Bündnis 90/Die Grünen:

„Die Finanzierung des Gabriele-Münter-Preises muss auch zukünftig gesichert sein. Es ist nicht akzeptabel, dass Ministerin Schröder unlängst spontan und öffentlichkeitswirksam dem Frauenarchiv in Köln 150 000 Euro zusagt und nun andere wichtige frauenpolitische Projekte hierfür bluten müssen. Der Gabriele-Münter-Preis für Bildende Künstlerinnen ist europaweit der einzige Kunstpreis, der sich ausschließlich an Künstlerinnen ab 40 Jahren wendet. Frauen dieser Altersgruppe sind bei hoch dotierten Preisen deutlich unterrepräsentiert.

Dieser Preis wird u. a. vom Frauenmuseum in Bonn ausgelobt, deren Leiterin Marianne Pitzen nun nach Protesten gegen die Einstellung der Finanzierung ins Ministerium eingeladen wurde.

Ich unterstütze das Anliegen von Frau Pitzen voll und ganz und habe mich bereits in der vergangenen Woche in einem Brief an Ministerin Schröder gewandt, die Bedeutung des Preises herausgestellt und die Ministerin aufgefordert, die Finanzierung des Gabriele-Münter-Preises zu gewährleisten.“

22Mrz

Frauen verdienen mehr! Entgeltdiskriminierung verhindern

Anlässlich des „Equal Pay Day“ am 23.3.2012 erklärt Katja Dörner:

„Entgeltdiskriminierung ist kein Kavaliersdelikt. Trotzdem kommt jedes Jahr die gleiche Meldung: In Deutschland verdienen Frauen noch immer über 20 Prozent weniger als Männer. Deutschland zählt damit weiterhin zu den Schlusslichtern in Europa.

Frauen haben ein Recht auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Statt auf die Freiwilligkeit der Unternehmen zu setzen, muss Frauenministerin Schröder ihr Amt endlich ernst nehmen und sich für die Frauen in diesem Land einsetzen. Sie ist gefordert, ein Gesetz vorzulegen, das die Entgeltdiskriminierung von Frauen wirksam verhindert.

Wir Grüne nehmen die Gleichstellung von Frauen und Männern ernst und haben in einem Antrag Eckpunkte für solch ein Gesetz formuliert. Nur wenn bei der Bewertung von Arbeit geschlechtsneutrale Kriterien eingeführt werden, kann die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern geschlossen werden. Betriebe und Tarifpartner müssen nachweisen, dass ihre tariflichen und nichttariflichen Entgeltregelungen sowie deren innerbetriebliche Umsetzung diskriminierungsfrei ausgestaltet sind. Ergeben ihre Überprüfungen, dass Frauen benachteiligt werden, müssen diese Ungleichheiten beseitigt werden.

Damit das Gesetz kein zahnloser Tiger bleibt, wollen wir der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Kontrollbefugnis übertragen und die betroffenen Frauen durch ein Verbandsklagerecht stärken.

Ich bin der Meinung: Frauen verdienen mehr! Daher muss endlich Schluss sein mit der Entgeltdiskriminierung.“

Der Antrag dazu findet sich hier.

14Mrz

Kelber und Dörner kämpfen für solide rot-grüne Mehrheit in NRW

Zur Auflösung des Landtags und der anstehenden Neuwahl in NRW erklären die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner, Bündnis 90/Die Grünen und Ulrich Kelber, SPD: “Die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen hat fast zwei Jahre unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Die finanzielle Unterstützung der Kommunen, der Aufbau der Kindertagesstätten, die Abschaffung der Studiengebühren und die Unterstützung der Stadt gegenüber der Bundesregierung in Angelegenheiten der Bundestsadt waren wichtige Schritte für eine zukunftsfähige Ausrichtung unseres Bundeslandes und Bonns. Besonderes der Schulkonsens hat jahrzehntelange Grabenkämpfe befriedet und weist damit weit über NRW hinaus. Wir sehen Neuwahlen in aller Ruhe und optimistisch entgegen. Wir werden jetzt gemeinsam für eine solide rot-grüne Mehrheit in NRW kämpfen, wie sie alle Umfragen erwarten lassen.”

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