Zum Vorschlag der FDP, das Elterngeld für Spitzenverdiener zu streichen, erklärt Katja Dörner, Kinder- und Familienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:
„Es ist nicht akzeptabel, dass die FDP mit dem Vorschlag von den unsozialen Kürzungen beim Elterngeld ablenken will. Angesichts der Tatsache, dass nur eine Handvoll Eltern Spitzenverdiener sind, während 130.000 Familien und damit 16 Prozent aller derzeitigen ElterngeldbezieherInnen Alg II bekommen, ist dieser Vorschlag ein Tropfen auf den heißen Stein.
Gerechtigkeit für Familien heißt, das Elterngeld auch für Alg-II-EmpfängerInnen bestehen zu lassen. Familien dürfen nicht als Sparschweine für eine verfehlte Regierungspolitik herhalten. Beim Elterngeld gilt es Gerechtigkeitslücken zu schließen. Das Elterngeld muss eher inhaltlich weiterentwickelt werden. Wir brauchen ein Teilelterngeld, sodass beide Eltern ohne finanzielle Nachteile gleichzeitig Teilzeit arbeiten können.“




