Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche

Wahlkreis

 

 

24Apr

Katja Dörner und Rolf Beu fordern mehr Lärmschutz

Zum heutigen Tag des Lärms fordern die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner und der Bonner Landtagsabgeordnete Rolf Beu von Bündnis 90/DIE GRÜNEN mehr Maßnahmen für passiven aber vor allem auch aktiven Lärmschutz.

Hierzu die beiden Abgeordneten: „Lärm ist gesundheitsschädlich. Besonders weitverbreitet ist der Verkehrslärm verursacht vom Flugverkehr und entlang von Straßen und Schienenstrecken. Von Straßen- und Schienenlärm sind in Deutschland fast 10 Millionen Menschen betroffen. Ein wichtiger Schritt, um diese Betroffenen zumindest an Neu- und Ausbaustrecken zukünftig besser vor Lärm zu schützen, ist die Abschaffung des veralteten Lärmprivilegs. Dieser „Schienenbonus“ besagt nach der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16.BImschV) , dass beim Schienenverkehr 5 dB (A) vom ermittelten Schallpegel abgezogen werden. Im Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag wurde gestern von rot-grün durchgesetzt, dass dieses Privileg zum 1. Januar 2015 wegfällt. Der Kompromiss geht damit über das vom Bundestag beschlossene Gesetz hinaus. Es sah den Wegfall der Sonderregelung voraussichtlich erst ab 2016 für Projekte vor, deren Genehmigungsverfahren erst dann beginnt. Bundestag und Bundesrat müssen den Beschluss noch bestätigen. Projekte, bei denen das Planfeststellungsverfahren zu diesem Stichtag bereits eröffnet und die Auslegung des Plans öffentlich bekannt gemacht ist, behalten allerdings Rechtssicherheit.

Wer an einer dieser bereits planfestgestellten Strecken oder an einer bestehenden Strecke wohnt, hat heute meist einfach Pech gehabt und muss sich mit seiner Situation abfinden. Wir wollen dies auf Landes- und Bundesebene ändern. Mithilfe eines erhöhten Etats an Bundesmitteln, soll der Anspruch auf Lärmsanierung verbessert werden. Um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten, wollen wir bundesweit einen Anspruch auf Absenkung des Lärms auf 65 dB (A) tags bzw. 55 dB (A) nachts für Gebiete mit Wohnnutzung schaffen. Betroffene sollen dazu das Recht auf Ausweisung eines Lärmsanierungsgebiets erhalten, in welchem verbindlich Lärmminderungsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Mit unseren alternativen Finanzierungsvorschlägen wollen wir die massivsten Lärmbelastungen innerhalb weniger Jahre reduzieren. Neben einer Umschichtung im Bundeshaushalt sind eine Beteiligung der Länder, eine Lärmkomponente innerhalb der Lkw-Maut und innerhalb der Trassenpreis-Gestaltung der DB Netz AG sinnvolle Finanzierungsmöglichkeiten als auch ein geeigneter Anreiz für die Verkehrsunternehmen in ihren Fuhrparks eine lärmoptimierten Sanierung bzw. Umgestaltung zu vollführen. Denn gerade für Altstrecken ist der aktive Lärmschutz an der Quelle, wie bessere Gleispflege („besonders überwachtes Gleis“), Radschallabsorber oder lärmoptimierte Drehgestelle besonders wichtig. Auch neu konstruierte Bremssohlen (sogenannte K- bzw. LL-Sohlen), Radschallabsorber, lärmärmere Lokomotiven oder dämpfende Federungen sind wichtige Neuerungen. Diese Möglichkeiten werden von Bahnunternehmen jedoch nur genutzt, wenn der Gesetzgeber Vorgaben erlässt oder wirksame Anreizsysteme schafft.

Um diesen Forderungen den richtigen Nachdruck zu verleihen, freuen wir uns über das Engagement der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. und der Initiative „BIN gegen Bahnlärm e.V.“ und rufen gern zur Teilnahme an der Demo gegen Bahnlärm am kommenden Sonntag, den 28.04.2013 um 15 Uhr vor dem Bonner Hauptbahnhof auf.“

19Apr

Demo gegen Bahnlärm

Katja Dörner, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Bonn, und Rolf Beu, bahnpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, unterstützen die Demonstration gegen Bahnlärm: “Bonn ist von Lärm besonders geplagt. Neben der Belastung durch Autos und LKWs im gesamten Stadtgebiet, ist die Emission von Schienengeräuschen auf den Bahnstrecken links und rechts des Rheins ein besonderes Problem. Die Strecken sind voll ausgelastet und werden vor allem nachts von alten und besonders lauten Güterzügen befahren. Die Maßnahmen der Bundesregierung und der Deutschen Bahn AG sind nicht ausreichend, um Gesundheit und Lebensqualität am Rhein zu gewährleisten. Da muss mehr als bisher geschehen: Festlegung von spezifischen Höchstgeschwindigkeiten, die die Güterzüge in den Nachtstunden fahren dürfen, ein Förderprogramm zur Umrüstung lauter Güterwagen mit neuen Bremssystemen und sofortiger Beginn von Variantenuntersuchungen zur Trassenentscheidung für eine neue, zusätzliche Nord-Süd-Güterzugstrecke zwischen dem Rhein/Ruhr- und dem Rhein/Main-Gebiet. Aus diesen Gründen unterstützen wir die Forderungen der Bürgerinitiativen zum Stopp des Bahnlärms.” Der Demonstrationszug startet am Sonntag, den 28. April um 15.00 Uhr am Bonner Hauptbahnhof.“

17Apr

Gasteltern in Bonn gesucht

„Wir wollen zeigen, dass Deutschland und vor allem Bonn weltoffen, herzlich und gastfreundlich ist“, rufen Bonns Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber und Katja Dörner gemeinsam mit der Jugendaustauschorganisation “AFS -Interkulturelle Begegnungen e.V.” auf und appelieren an die Familien der Region, ab September 2013 eine Austauschschülerin oder einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen.

„Mit einem Gastkind aus einem anderen Land machen Familien spannende interkulturelle Erfahrungen im eigenen Zuhause, schließen internationale Freundschaften und tragen entscheidend dazu bei, dass sich der junge Mensch noch lange nach seiner Rückkehr gerne an den Aufenthalt in Deutschland erinnert“, unterstützen Katja Dörner und Ulrich Kelber die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS.

Der gemeinnützige Verein führt seit 60 Jahren erfolgreich Austauschprogramme durch. Über 800 Jugendliche aus über 50 Ländern kommen jährlich mit AFS nach Deutschland. Für ein halbes oder ganzes Schuljahr entdecken die 15- bis 18-jährigen Schüler mit ihrer Gastfamilie Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Familienleben, im Schulalltag und in der Freizeitgestaltung. Durch das Zusammenleben gewinnt die ganze Familie einen einmaligen Einblick in die andere Kultur, von dem sie häufig auch in Schule und Beruf profitieren.

Interessierte Familien, können sich jetzt für das AFS-Gastfamilienprogramm bewerben. Auch alleinerziehende Elternteile oder Paare ohne Kinder können einen Austauschschüler aufnehmen. Wichtig sind Offenheit, Flexibilität und das Interesse an jungen Menschen und anderen Kulturen. Während des Aufenthalts werden die Familien von ehren- und hauptamtlichen AFS-Mitarbeitern in der Region unterstützt. Weitere Informationen gibt es bei AFS unter 040 399222-90, per E-Mail an gastfamilie@afs.org oder im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.

09Apr

Eltern-Studie belegt fehlenden familienpolitischen Kompass der Bundesregierung

Anlässlich der heutigen Vorstellung der repräsentativen forsa-Studie „Wenn Eltern die Wahl haben“ erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen, dass der Bundesregierung der familienpolitische Kompass fehlt. 61 Prozent der befragten Eltern halten die familienpolitischen Ziele der Bundesregierung für nicht erkennbar. Sie haben offensichtlich ein gutes Gespür dafür, dass gerade Familienministerin Schröder nicht weiß, wo sie familienpolitisch hin will.

Dabei sind den Eltern die frühe Förderung benachteiligter Kinder und ihrer Familien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit besonders wichtig. Das Alleinernährermodell hat ausgedient. Doch nur sechs Prozent der Eltern, die eine partnerschaftliche Aufteilung wollen, können diese im Alltag umsetzen. Wunsch und Wirklichkeit der Eltern klaffen eklatant auseinander.

Das zeigt: Die Bundesregierung muss endlich handeln. Sie sollte Ernst machen mit der Weiterentwicklung des Elterngeldes hinsichtlich des Teilelterngeldes und der Partnermonate. Statt vollmundiger Ankündigungen sollte sie das Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle und das Recht auf einen ganztägigen Kita-Platz gesetzlich verankern. Wir brauchen in der Familienpolitik endlich einen offenen Diskurs über die Wünsche der Eltern und familiäre Wirklichkeiten.

21Mrz

Equal Pay-Day: Frauen verdienen mehr! Schluss mit der Entgeltdiskriminierung!

Zum “Equal Pay Day” erklärt Katja Dörner, Grüne Bundestagsabgeordnete für Bonn:

Die Lohnlücke ist von 23% auf 22% geschrumpft. Das ist aber kein Grund zum Jubeln – im Gegenteil: Deutschland bleibt ein frauenpolitisches Entwicklungsland bei der Entgeltgleichheit. Das ist nicht akzeptabel. Und das ist ein Armutszeugnis für die Bundesregierung.

Frauenministerin Schröder setzt immer noch auf Freiwilligkeit und Selbstverpflichtung. Das hilft den Frauen nicht weiter. Wir brauchen endlich ein Entgeltgleichheitsgesetz, mit dem „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ durchgesetzt wird. Damit es zukünftig Arbeit von Frauen nicht mehr zum Schnäppchenpreis gibt. Denn es ist nicht gerecht, dass soziale Berufe schlechter bezahlt werden als sogenannte typische Männerberufe.

Es ist Zeit für einen gesetzlichen Mindestlohn und mehr branchenspezifische Mindestlöhne. Gleichzeitig müssen die Minijobs sozialverträglich abgeschafft werden, denn sie führen die Frauen in eine berufliche Sackgasse und verfestigen den Niedriglohnbereich. Von diesen Maßnahmen würden insbesondere Frauen profitieren.

Frauen verdienen mehr! Es muss endlich Schluss sein mit der Entgeltdiskriminierung und mit niedrigen Löhnen in den sogenannten Frauen-Berufen. Ich unterstütze deshalb den Aktionstag auf dem Bottlerplatz am Freitag, den 22. März von 13.00 bis 17.00 Uhr, an dem auch viele Grüne teilnehmen werden.

408999_10151700618390116_1174198267_n

Mit den Kolleginnen Maria Klein Schmeink, Elisabeth Scharfenberg und Beate Gemmeke bei der Equal Pay Day Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin

Pages: Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 17 18 19 Weiter

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
58 Datenbankanfragen in 0,447 Sekunden · Anmelden