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11Jan

Wichtiger Schritt zum längeren gemeinsamen Lernen in Bonn

Anlässlich der Genehmigung der 5. Gesamtschule in Bonn durch die Bezirksregierung erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner:

“Die Genehmigung der 5. Gesamtschule ist ein wichtiger Schritt zum längeren gemeinsamen Lernen in unserer Stadt. Die neue Gesamtschule entspricht nicht nur dem Elternwillen, sie eröffnet vor allem vielen Kindern und Jugendlichen bessere Bildungs- und damit auch Lebenschancen. Es ist richtig und wichtig, dass in der 5. Gesamtschule schon mit der Gründung gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung erfolgen wird. Was den Gemeinsamen Unterricht angeht, haben andere Schulformen in Bonn deutlichen Nachholbedarf. Es ist notwendig, dass die Stadt Bonn sich dafür einsetzt, über die 5. Gesamtschule hinaus das gegliederte Schulsystems zu überwinden und längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen.”

03Jan

Familienministerin hält Parteitagsbeschluss der CDU zur Familienpolitik für überflüssig

Vor einigen Wochen haben wir bei der Bundesregierung abgefragt, wie sie die einzelnen politischen Forderungen des CDU-Parteitagsbeschlusses “Faire Chanden – für jedes Kind” vom November 2011 bewertet und welche Impulse sie daraus für ihre Arbeit aufgreift. Die Antwort liegt mittlerweile vor und zeigt deutlich, dass die Bundesregierung den angeblich so wichtigen familienpolitischen Grundsatzbeschluss offensichtlich für überflüssig hält.

Ministerin Schröder hält zwei Drittel der Forderungen für bereits umgesetzt. Bei gut einem Drittel der Forderungen macht sie deutlich, dass es keine Notwendigkeit gibt, aktiv zu werden. Die beiden konkretesten Forderungen der CDU – die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses und die Etablierung eines flächendeckenden Einladewesens zu Früherkennungsuntersuchungen – werden rundum zurückgewiesen. Gut ist, dass populistische Behauptungen im CDU-Beschluss wie der Zusammenhang eines geringen Bildungsniveaus von Eltern und deren mangelnder Erziehungskompetenz von der Bundesregierung zu Recht zurückgewiesen werden. Das Hamburger Abendblatt hat breit auf der Grundlage unsere Anfrage breit über die Haltung der Bundesregierung zum CDU-Parteitagsbeschluss berichtet. Der Artikel findet sich hier.

22Dez

Auch beim Umgangsrecht muss Kindeswohl im Mittelpunkt stehen

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) das Umgangsrecht biologischer, aber rechtlich nicht anerkannter Väter mit ihren Kindern betreffend, erklären Ingrid Hönlinger, Obfrau im Rechtsausschuss, und Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Wir begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. In diesem Urteil wird richtigerweise festgestellt, dass Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention das Interesse eines Kindes bzw. dessen biologischen Vaters schützt, eine familiäre Beziehung aufzubauen. Eine Beziehung zwischen Kind und Vater kann nur durch deren direkten Kontakt aufgebaut werden. Hierfür bietet das Umgangsrecht die rechtliche Möglichkeit. Der Kontakt eines Kindes zu seinem biologischen Vater muss nach dem aktuellen Urteil auch dann rechtlich durchgesetzt werden können, wenn zuvor zwischen Kind und Vater keine soziale Beziehung bestanden hat.

Die aktuelle deutsche Rechtslage wurde unterschiedlichen Lebenssituationen nicht vollständig gerecht. Dies betrifft Fälle, in denen bisher keine sozial-familiäre Beziehung zwischen Kind und biologischem, aber rechtlich nicht anerkanntem Vater besteht. Das Interesse des Kindes am Kontakt zu seinem biologischen Vater hatte keine gesetzliche Grundlage, ebenso wenig das entsprechende Kontaktinteresse dieses Vaters.

Die Bundesjustizministerin fordert zurecht, dass nach dem Sorgerecht nun auch das Umgangsrecht auf den Prüfstand muss. Bis heute liegt allerdings trotz mehrfacher Ankündigung kein Vorschlag zur Neuregelung des Sorgerechts auf dem Tisch. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier endlich aktiv zu werden. Außerdem muss die Bundesregierung auch das aktuelle Urteil des EGMR zeitnah umsetzen.

22Dez

Deutsche Welle: „Reform ja, Kaputtsparen nein“

Die Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke) haben die Pläne der Deutschen Welle für eine Neuausrichtung begrüßt, wehren sich aber entschieden gegen Stellenkürzungen aufgrund einer unzureichenden Finanzierung des Auslandssenders durch die Bundesregierung. „Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP ist eine Stärkung der Deutschen Welle zugesagt und zusätzliche Mittel versprochen. Im Sinne der Region bestehen wir darauf, dass jetzt Wort gehalten wird“, fordern die Abgeordneten.

Dörner, Kelber und Schäfer haben schon in der Vergangenheit mit der Intendanz und der Beschäftigtenvertretung gesprochen und suchen diesen Schulterschluss auch jetzt. „Bei der – sicherlich notwendigen – Reform der Deutschen Welle darf der Bonner Standort nicht geschwächt werden. Schließlich war die Ansiedlung der Deutschen Welle in Bonn ein wichtiges Ausgleichprojekt. Vielmehr sollte die Bonner Zentrale als Ort der medienübergreifenden Arbeit sogar gestärkt werden. Berlin sollte, wie bei ZDF, RTL und anderen Privatsendern, ein gestärktes Hauptstadtstudio bekommen, die eigentliche Senderarbeit aber in Bonn stattfinden“, erläutern Dörner, Kelber und Schäfer ihre Pläne.

17Dez

Abgeordnete begrüßen Ende der Unsicherheit bei BaFin

Die Abgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker, Katja Dörner und Ulrich Kelber begrüßen das Ende der Überlegungen der schwarz-gelben Koalition, die Bonner Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit der Bundesbank in Frankfurt zu fusionieren. Zwei Jahre lang mussten die 1.400 Bonner Beschäftigten einen Umzug ihrer Arbeitseinheiten nach Frankfurt befürchten.

Winkelmeier-Becker, Dörner und Kelber ermutigen den Bundestag, nach zwei Jahren Debatte über die Konsequenzen aus der Finanzkrise der BaFin zusätzliche Aufgaben im Verbraucherschutz zu geben. Großbritannien und andere Länder machten vor, dass staatliche Stellen hier die Bürgerinnen und Bürger vor gefährlichen Finanz- und Anlageprodukten schützen können. Jetzt müsse schnell ein entsprechendes Gesetz vom Bundesfinanzminister vorgelegt werden, fordern die Abgeordneten.

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