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Bonn
21Apr

Amerika im eigenen Zuhause erleben – Gastfamilien gesucht

Mein Kollege Ulrich Kelber und ich suchen Gastfamilien für Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den USA.

Im Sommer kommen rund 250 junge Stipendiaten aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Die Jugendlichen haben Stipendien für ein Austauschjahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) erhalten, die der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem Kongress der USA an Schüler beiderseits des Atlantiks vergibt. Die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner und Ulrich Kelber weisen darauf hin, dass die Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) zurzeit für rund 50 der jungen Amerikaner Gastfamilien sucht.

Alle Stipendiaten werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch Katja Dörner und Ulrich Kelber engagieren sich als Paten im PPP und bitten die Menschen in ihrem Wahlkreis, den interkulturellen Austausch als Gastfamilien zu unterstützen: „Wer einen der Austauschschüler bei sich aufnimmt, erweitert seine Familie für ein Jahr um ein internationales Mitglied und erlebt die amerikanische Kultur ganz persönlich“, so Dörner. „Gastfamilien tragen außerdem einen wichtigen Teil zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen bei“, sagt Kelber.

Die 15- bis 18-Jährigen Austauschschüler reisen im August oder September zu ihren Gastfamilien. Sie besuchen eine örtliche Schule, teilen den Familienalltag und lernen so die deutsche Kultur und Sprache kennen. Grundsätzlich ist jede Familie für die Aufnahme eines Austauschschülers geeignet – ob berufstätig, allein erziehend, ob mit Kindern oder ohne.

Seit 1983 vermittelt das PPP Jugendlichen in Deutschland und den USA die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Mit Vollstipendien ermöglicht das PPP den US-amerikanischen Teilnehmern ein Austauschjahr in Deutschland, während im Gegenzug etwa 300 Jugendliche aus Deutschland als „junge Botschafter“ in die USA reisen.

Familien und Paare, die Interesse haben, eine Schülerin oder einen Schüler für ein Jahr bei sich aufzunehmen, können sich bei YFU melden unter Telefon 040 22 70 02 -0 oder per E-Mail an info(at)yfu.de.

Weitere Informationen im Internet unter www.yfu.de und www.bundestag.de/ppp

27Jan

Wichtiges Signal für Bonn als internationale Stadt

Am Freitag, den 28. Januar, tagt der Ausschuss für Europa und Eine Welt des Nordrhein-Westfälischen Landtags in Bonn. Hierzu erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner:

„Ich begrüße es sehr, dass der Ausschuss in Bonn tagt. Das ist ein wichtiges Signal für die Unterstützung Bonns als internationale Stadt und Standort der Entwicklungszusammenarbeit. Auch dieser Besuch zeigt die Aufwertung, die die Entwicklungszusammenarbeit und die Eine-Welt-Politik durch die neue rot-grüne Landesregierung erfährt. Die nordrhein-westfälischen Abgeordneten werden im Bundesministerium u.a. über die neue Gesellschaft für Internationale Entwicklung informiert. Dass die neue GIZ ihren Hauptsitz in Bonn hat, ist ein wichtiger Erfolg für die Stadt und das Land NRW. Es ist wichtig, dass die nordrhein-westfälischen Abgeordneten die Aktivitäten der neuen Organisation intensiv begleiten.“

11Jan

Wichtiger Schritt zum längeren gemeinsamen Lernen in Bonn

Anlässlich der Genehmigung der 5. Gesamtschule in Bonn durch die Bezirksregierung erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner:

“Die Genehmigung der 5. Gesamtschule ist ein wichtiger Schritt zum längeren gemeinsamen Lernen in unserer Stadt. Die neue Gesamtschule entspricht nicht nur dem Elternwillen, sie eröffnet vor allem vielen Kindern und Jugendlichen bessere Bildungs- und damit auch Lebenschancen. Es ist richtig und wichtig, dass in der 5. Gesamtschule schon mit der Gründung gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung erfolgen wird. Was den Gemeinsamen Unterricht angeht, haben andere Schulformen in Bonn deutlichen Nachholbedarf. Es ist notwendig, dass die Stadt Bonn sich dafür einsetzt, über die 5. Gesamtschule hinaus das gegliederte Schulsystems zu überwinden und längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen.”

22Dez

Deutsche Welle: „Reform ja, Kaputtsparen nein“

Die Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Ulrich Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke) haben die Pläne der Deutschen Welle für eine Neuausrichtung begrüßt, wehren sich aber entschieden gegen Stellenkürzungen aufgrund einer unzureichenden Finanzierung des Auslandssenders durch die Bundesregierung. „Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP ist eine Stärkung der Deutschen Welle zugesagt und zusätzliche Mittel versprochen. Im Sinne der Region bestehen wir darauf, dass jetzt Wort gehalten wird“, fordern die Abgeordneten.

Dörner, Kelber und Schäfer haben schon in der Vergangenheit mit der Intendanz und der Beschäftigtenvertretung gesprochen und suchen diesen Schulterschluss auch jetzt. „Bei der – sicherlich notwendigen – Reform der Deutschen Welle darf der Bonner Standort nicht geschwächt werden. Schließlich war die Ansiedlung der Deutschen Welle in Bonn ein wichtiges Ausgleichprojekt. Vielmehr sollte die Bonner Zentrale als Ort der medienübergreifenden Arbeit sogar gestärkt werden. Berlin sollte, wie bei ZDF, RTL und anderen Privatsendern, ein gestärktes Hauptstadtstudio bekommen, die eigentliche Senderarbeit aber in Bonn stattfinden“, erläutern Dörner, Kelber und Schäfer ihre Pläne.

17Dez

Abgeordnete begrüßen Ende der Unsicherheit bei BaFin

Die Abgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker, Katja Dörner und Ulrich Kelber begrüßen das Ende der Überlegungen der schwarz-gelben Koalition, die Bonner Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit der Bundesbank in Frankfurt zu fusionieren. Zwei Jahre lang mussten die 1.400 Bonner Beschäftigten einen Umzug ihrer Arbeitseinheiten nach Frankfurt befürchten.

Winkelmeier-Becker, Dörner und Kelber ermutigen den Bundestag, nach zwei Jahren Debatte über die Konsequenzen aus der Finanzkrise der BaFin zusätzliche Aufgaben im Verbraucherschutz zu geben. Großbritannien und andere Länder machten vor, dass staatliche Stellen hier die Bürgerinnen und Bürger vor gefährlichen Finanz- und Anlageprodukten schützen können. Jetzt müsse schnell ein entsprechendes Gesetz vom Bundesfinanzminister vorgelegt werden, fordern die Abgeordneten.

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