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Frauen
05Mrz

Katja Dörner lädt ein: Girls’ Day in Berlin

Zum Girls’ Day 2013 erklärt Katja Dörner, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

“Am 25. April können wieder tausende Mädchen in ganz Deutschland ins Berufsleben hinein schnuppern. Ich beteilige mich dieses Jahr wieder gern am Mädchen-Zukunftstag und lade zwei Bonner Schülerinnen der Oberstufe nach Berlin ein. Die Schülerinnen nehmen am Girls‘ Day-Programm der Grünen Bundestagsfraktion teil, lernen die Arbeit der Politikerinnen und Mitarbeiterinnen kennen und haben die Gelegenheit, Gespräche mit diesen zu führen. Die Anreise ist vorgesehen für Mittwoch, den 24. April, so dass die Schülerinnen den Abend mit mir verbringen und von mir u. a. durch den Reichstag geführt werden. Die Kosten für die Fahrt und die Unterkunft trage ich.”

Interessierte Oberstufenschülerinnen schicken ihre Bewerbung bitte an das Wahlkreisbüro Katja Dörner, Dorotheenstr. 79, 53111 Bonn oder eine E-Mail an katja.doerner@wk2.bundestag.de. Bewerbungsschluss ist Donnerstag der 21. März.

Mehr Informationen: www.girls-day.de

22Feb

Rückkehrrecht auf Vollzeit: Schröder bleibt Ankündigungsministerin

Zur Forderung von Bundesfamilienministerin Schröder, ein Rückkehrrecht auf Vollzeit für Eltern einzuführen, erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Richtige Erkenntnisse führen bei Ministerin Schröder leider weiterhin nicht zu konsequentem Handeln. Sie lässt sich von der FDP auf der Nase herumtanzen und gibt dies offen zu. Ein Rückkehrrecht auf Vollzeit ist überfällig, um die Teilzeitfalle für Mütter zu beenden. Frau Schröder hätte dieses Vorhaben längst angehen können, doch offensichtlich fehlt ihr die nötige Durchsetzungskraft. Stattdessen kokettiert sie mit der Idee, lässt sich medial feiern und verschiebt die Umsetzung auf den Sankt-Nimmerleinstag.

Derzeit arbeitet fast jede zweite berufstätige Frau in Deutschland Teilzeit, viele davon unfreiwillig. Die meisten haben ihre Arbeitsstunden reduziert, um sich um ihre Familie zu kümmern, können dann aber nicht auf eine Vollzeitstelle zurückkehren, weil Arbeitgeber sie dabei nicht unterstützen oder die Betreuungssituation für die Kinder das nicht erlaubt. Viele Väter reduzieren ihre Arbeitszeit erst gar nicht, weil der Weg zurück in die Vollzeit verbaut ist. Ein gesetzlicher Anspruch auf Rückkehr in Vollzeit ist ein wichtiger Baustein für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch mit Blick auf eine partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit sinnvoll. Das ist keine neue Erkenntnis

Statt weiterer Ankündigungen und lauen Versprecherungen brauchen wie eine Bundesregierung, die die vorliegenden Konzepte für eine familiengerechte Arbeitswelt, wie sie beispielsweise im Achten Familienbericht benannt werden, energisch umzusetzen. Dazu gehören neben dem Ausbau der Kinderbetreuung und dem Rückkehrrecht auf Vollzeit auch die Weiterentwicklung des Elterngeldes und Änderungen im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Aber von tatsächlichem Handeln ist die derzeitige Familienministerin weit entfernt.

14Feb

Stoppt die Gewalt gegen Frauen – Tanz auf dem Münsterplatz

Zum Aktionstag „One Billion Rising“ am 14. Februar erklärt Katja Dörner, GRÜNE Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

Eine Milliarde Frauen und Männer zum Tanzen zu bringen und damit ein weltweites und deutliches Zeichen zu setzen gegen Gewalt, die Frauen überall auf der Welt widerfährt, ist das Ziel von „One Billion Rising“. In Bonn tanzen heute Frauen und Männer auf dem Münsterplatz um auch hier dieses starke Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Katja Dörner dazu : „Ich unterstütze diesen kreativen Protest. Die Botschaft lautet: Wir schauen nicht weg und akzeptieren keine Gewalt gegen Frauen, weder im  häuslichen Bereich noch in der Öffentlichkeit. Je stärker dieses Bewusstsein im Alltag verankert ist, desto größer die Chance auf ein gleichberechtigtes  Zusammenleben ohne Missachtung, Grenzverletzung und Gewalt. Auch in Bonn ist Gewalt gegen Frauen unverändert Alltag. Die beiden Bonner Frauenhäuser leisten ihre Arbeit seit Jahren auf unverändert hohem Niveau.  Immer wieder finden Frauen wegen Überbelegung der Häuser keine Aufnahme. Das muss sich ändern. Darum bin ich heute auf dem Münsterplatz dabei.“

Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt. Dennoch ist sie weiterhin Normalität im Leben vieler Frauen. Jede dritte Frau auf der Welt wird mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Vergewaltigungen, Schläge, Misshandlungen oder Anschläge sind keine Ausnahmen, sie passieren täglich. Dieser Gewalt etwas entgegenzustellen, dazu sind alle Männer und Frauen aufgerufen. Aber auch die Politik muss entschlossen handeln. Denn Gewalt gegen Frauen ist keine unabänderliche Tatsache, sondern ein Skandal, den es zu bekämpfen gilt.

In Kriegen und Krisensituationen weltweit müssen Frauen effektiv vor Gewalt geschützt und aktiv in die Konfliktbearbeitung und den Wiederaufbau einbezogen werden, so wie es auch die UN-Resolution 1325 vorsieht.

Vor Gewalt können aber auch veränderte Strukturen in der Politik schützen. Eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen in allen Entscheidungsgremien führt dazu, dass ihre Bedürfnisse und Belange gleichberechtigt Gehör finden und konkret Politik verändern.

„Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, deshalb brauchen wir vielfältige Maßnahmen, um sie zu bekämpfen. Vor allem aber brauchen wir viele Frauen und Männer, die aktiv und persönlich dafür einstehen, Gewalt nicht länger hinzunehmen. Deshalb wünsche ich One Billion Rising viel Erfolg und eine starke Aufmerksamkeit. Come on, let’s dance!”

09Mrz

Frauenpolitische Gespräche in Tunis

Am Mittwoch habe ich Ministerin Schröder zu frauenpolitischen Gesprächen nach Tunis begleitet. Wir haben uns nicht nur mit Vertreterinnen der Frauenorganisationen und weiblichen Abgeordenten der verfassungsgebenden Versammlung, sondern auch mit jungen Blogerinnen getroffen. Kernthemen unserer Gespräche waren die durch den Wahlsieg der islamische Ennahda unter Druck stehenden Frauenrechte im vormals fortschrittlichen Tunesien und die Rolle der Frauenrechte in der neuen Verfassung, die aktuell erarbeitet wird. Der vollständige Bericht findet sich hier.

24Mrz

Equal Pay Day 2011: Gerechte Löhne – jetzt!

Anlässlich des “Equal Pay Day” am 25. März 2011 erklärt Katja Dörner, Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

„Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland ist nach wie vor immens. Da machen auch Bonn und die Region keine Ausnahme. Der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen liegt 23 Prozent unter dem der Männer und ändert sich seit Jahren kaum. Im europäischen Vergleich gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in der Gleichstellungspolitik. Das muss sich ändern – und zwar jetzt.

Noch immer sind überkommende Rollenbilder von Männern und Frauen ein Grund für diese Ungleichbehandlung. Überdurchschnittlich viele Frauen sind im Niedriglohnsektor beschäftigt und arbeiten in Teilzeit oder geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, die in der Regel mit schlechteren Stundenlöhnen vergütet werden.

Es ist Zeit, sich vom Alleinernährer-Modell zu verabschieden und Frauen und Männer im Erwerbsleben auf allen Ebenen gleichzustellen. Nur gerechte Löhne und eine eigenständige Existenzsicherung schützen Frauen vor finanziellen Notlagen und Altersarmut.

Equal Pay spielt aber auch in der Leiharbeit eine sehr wichtige Rolle. Hier sind ausnahmsweise in erster Linie die Männer betroffen. Auch sie haben ein Recht auf gerechte Löhne und gleiche Arbeitsbedingungen wie die Stammbelegschaft. Um Lohndumping wirkungsvoll zu verhindern, muss auch hier das Prinzip “gleiches Geld für gleiche Arbeit” uneingeschränkt gelten.

Freiwillige Maßnahmen und alle Appelle haben bisher nichts gebracht. Wir brauchen klare gesetzliche Regelungen, damit die Entgeltgleichheit für Frauen und Männer endlich Realität wird. Daher fordern wir ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft. Wir brauchen einen flächendeckenden Mindestlohn, von dem vor allem Frauen profitieren. Außerdem wollen wir  mehr branchenspezifische Mindestlöhne und mehr allgemeinverbindlich erklärte Tarifverträge.“

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