Anlässlich der neuen Informationen über Missbrauchsfälle und Demütigungen in Institutionen erklären Katja Döner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, und Priska Hinz, Sprecherin für Bildungspolitik:
Sexueller Missbrauch und Demütigungen von Kindern sind schreckliche Menschenrechtsverletzungen. Die auch über Ostern weiter gestiegene Zahl der Opfer und Institutionen – Kirchen, Schulen, Sportvereine, DDR-Heime – zeigt nur allzu deutlich, dass wir eine gezielte und lückenlose Aufklärung aller Fälle brauchen. Der von der Bundesregierung für den 23. April geplante Runde Tisch kann und wird dies nicht mit der gebotenen Sensibilität und Systematik tun. Wir brauchen eine unabhängige Kommission, die die Aufarbeitung leistet sowie Ursachen und Bedingungen herausarbeitet, die den sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung begünstigt haben. Das sind die Verantwortlichen den Opfern schuldig. Nur so kann eine adäquate Prävention erfolgen.




