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UN-Stadt Bonn
24Okt

Villa Hammerschmidt: gemeinsames Erbe

Heftige Kritik erntet die Bundesspitze der Linkspartei für ihren Vorschlag, der Stadt Bonn die Verantwortung für die Villa Hammerschmidt zu übertragen, von den beiden Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Grüne): “Die Villa Hammerschmidt war 50 Jahre Sitz des Bundespräsidenten und damit ein herausragendes Symbol für die erste nachhaltig erfolgreiche Demokratie auf deutschem Boden. Die finanzielle Verantwortung für den Erhalt dieses nationalen Erbes muss bei der Bundesrepublik Deutschland verbleiben, außerdem muss auch die historische Substanz gepflegt werden. Die Stadt Bonn kann dies nicht leisten, egal wie hoch ein einmaliger Zuschuss wäre”, meinen Dörner und Kelber.

“Schon in der Vergangenheit habe ich vorgeschlagen, dass ergänzend zur historischen Rolle auch ergänzende kulturelle und gesellschaftliche Nutzungen der Villa und des Parks ermöglicht werden sollten. Mein Vorschlag: Der Bund übergibt dem Haus der Geschichte die Bewirtschaftung der Villa, verbleibt aber in der vollen finanziellen Verantwortung. In Zusammenarbeit mit Stadt und Bund werden weitere würdige Veranstaltungen in der Villa ermöglicht, die historische Einrichtung aber im vollen Umfang erhalten. Das erneute Foulspiel der Linkspartei gegenüber Bonn, hier mit Millionenlasten für den städtischen Etat, ist eine Unverschämtheit”, erläutert Ulrich Kelber die Position der beiden Abgeordneten.

Auch Katja Dörner ist sauer auf die Linkspartei: “Die Führung der Linkspartei ist völlig auf den Osten fixiert. Für Ostdeutschland müssen alle Anfang der 90er Jahre getroffenen Vereinbarungen 1:1 umgesetzt werden, bei Bonn sollen alle Gesetze, Verträge und Verabredungen aufgekündigt werden. Auch vor den Symbolen der deutschen Demokratie macht die Linkspartei nicht halt. Das können wir keineswegs akzeptieren!”

20Okt

Klima-Fonds: Enttäuschung für Bonn

Zur Entscheidung des Exekutivrats gegen Bonn als Sitz des internationalen Grünen Klimafonds erklären die Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen):

“Die Entscheidung gegen den Standort Bonn enttäuscht uns sehr. Die Ansiedlung des Grünen Klimafonds wäre ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung der Stadt zu einem zentralen, internationalen UN-Standort gewesen. Bonn hat mit einer überzeugenden Bewerbung deutlich gemacht, dass der internationale Grüne Klimafonds ausgezeichnet in die bereits in der Stadt ansässigen Klima-Strukuren passen und damit international Synergieeffekte erzeugen würde. Neben der Stadt selbst hat auch die Bundesregierung sich sehr für die Ansiedelung in Bonn engagiert und ein attraktives Angebot gemacht. Es rächt sich aber, dass Deutschland unter dieser Bundesregierung längst die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und damit den Anspruch, bei der Ansiedlung wichtiger Institutionen vorrangig berücksichtig zu werden, verloren hat. Wir gratulieren Songdo zur gestrigen Entscheidung und hoffen auf eine erfolgreiche Arbeit des für die Bekämpfung des Klimawandels wichtigen Institution.”

27Jan

Wichtiges Signal für Bonn als internationale Stadt

Am Freitag, den 28. Januar, tagt der Ausschuss für Europa und Eine Welt des Nordrhein-Westfälischen Landtags in Bonn. Hierzu erklärt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja Dörner:

„Ich begrüße es sehr, dass der Ausschuss in Bonn tagt. Das ist ein wichtiges Signal für die Unterstützung Bonns als internationale Stadt und Standort der Entwicklungszusammenarbeit. Auch dieser Besuch zeigt die Aufwertung, die die Entwicklungszusammenarbeit und die Eine-Welt-Politik durch die neue rot-grüne Landesregierung erfährt. Die nordrhein-westfälischen Abgeordneten werden im Bundesministerium u.a. über die neue Gesellschaft für Internationale Entwicklung informiert. Dass die neue GIZ ihren Hauptsitz in Bonn hat, ist ein wichtiger Erfolg für die Stadt und das Land NRW. Es ist wichtig, dass die nordrhein-westfälischen Abgeordneten die Aktivitäten der neuen Organisation intensiv begleiten.“

07Nov

Parlamentarierin im Bonner Spendenparlament

Nachdem ich mich schon vor der Bundestagswahl für die Idee des Bonner Spendenparlaments begeistert habe, bin ich heute anlässlich der 2. Sitzung des Parlaments endlich auch selbst Parlamentarierin geworden. Das Bonner Spendenparlament ist eine Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern, die unter dem Motto “Geld macht glücklich” Spenden sammelt, um in Not geratenen Menschen zu helfen und soziale Projekte in Bonn zu fördern. Über die Vergabe der Mittel wird demokratisch abgestimmt – jedes Parlamentsmitglied kann mit ihrer bzw. seiner Stimme Einfluss darauf nehmen, wo das gespendete Geld eingesetzt wird. Heute wurden bspw. Zuschüsse für die Tanzausstattung junger Flüchtlinge beim Verein Ausbildung statt Abschiebung, für die Möbilierung eines Treffs für Demenzkranke und für eine Stereoanlage im Internationalen Frauenzentrum beschlossen. Wer sich für das Spendenparlament interessiert, hier gibt es weiterführende Infos. Ich werde mich jedenfalls dafür einsetzen, das Parlament noch bekannter zu machen und neue Parlamentarierinnen und Parlamentarier zu gewinnen. Hier meine Pressemitteilung zur Mitgliedschaft im Bonner Spendenparlament.

Spendenparlament

Mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und dem Vorstand des Vereins im alten Plenarsaal im Bonner Wasserwerk

27Okt

Was bringt die Koalition für Bonn

Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP – der statt “Wachstum – Bildung – Zusammenhalt -” besser “Schulden – Schulden – Schulden” heißen sollte – macht deutlich, dass diese Regierung nur die kurzsichtigen Interessen Ihrer Klientel im Blick hat. Sie bedient die Interessen der Energiekonzerne, der Industrie, der Arbeitgeberverbände und der nicht nachhaltigen materiellen Interessen eines gutverdienenden und gut gestellten Teils der Gesellschaft. Für die Stadt Bonn bedeutet der Koalitionsvertrag allerdings weitestgehend Kontinuität – so soll bspw. die Stadt Bonn als internationaler Standort weiter gestärkt werden. Dass dies auch geschieht, darauf werde ich als Bonner Abgeordnete ein Auge haben. Mit meinen Kollegen Uli Kelber (SPD) und Paul Schäfer (Linke) habe ich den Inhalt des Koalitionsvertrags für Bonn bewertet. Die Pressemitteilung befindet sich hier.

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