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Koalitionsdebatte ums Elterngeld unangebracht

Anlässlich der heute veröffentlichten Elterngeld-Zahlen des Statistischen Bundesamtes erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Die dauernden koalitionsinternen Debatten über die Abschaffung einer gerade einmal vier Jahre alten Leistung zeigen einen familienpolitischen Schlingerkurs. Dies verunsichert Eltern und untergräbt das Vertrauen in die Politik.

Das Elterngeld hat sich als gleichstellungs- und familienpolitisches Instrument bewährt. Immer mehr Väter nehmen es in Anspruch. Seit Einführung 2007 hat sich der Anteil derer, die nach der Geburt eines Kindes zeitweise aus dem Beruf ausscheiden und sich Zeit für ihre Familie nehmen, mehr als verzehnfacht. Das ist ein wichtiges gesellschaftliches Signal.

Die geschlechtergerechte Ausgestaltung des Elterngelds muss durch die Weiterentwicklung des Teilelterngeldes und die Ausweitung der Partnermonate gestärkt werden. Hier muss Ministerin Schröder Vorschläge zu unterbreiten, wie auch ohne eine Verlängerung des Gesamtbezugszeitraumes beim Elterngeld, die Beteiligung der Väter weiter gefördert werden kann.

Doch das Elterngeld kann seine Wirkung nur entfalten, wenn der Ausbau der Kindertagesbetreuung zügig vorangeht. Daher darf die Familienministerin nicht länger wegschauen und beim Schneckentempo des Kita-Ausbaus die Hände in den Schoß legen.

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