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Schutz gegen sexuelle Gewalt: Aktionsplan ist unambitioniert

Zum Aktionsplan der Bundesregierung gegen sexuelle Gewalt und Ausbeutung an Kindern und Jugendlichen erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Nach zweijähriger Pause war eine Neuauflage des Aktionsplans überfällig. Denn zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung ist eine Gesamtstrategie dringend erforderlich.

Doch leider bleibt der Maßnahmenkatalog unambitioniert. Zwar werden relevante Themenfelder aufgegriffen, viele Vorschläge und Maßnahmen sind allerdings wenig konkret und reichen nicht über 2013 hinaus. Zudem fehlt ein wissenschaftlich fundiertes Monitoring, um ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Auch bei der Finanzierung der Maßnahmen müssen wir ein dickes Fragezeichen machen.

Es erweist sich außerdem als Versäumnis, dass die Bundesministerin die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen bei der Erstellung des Aktionsplans nicht ausreichend eingebunden hat. Bei der Entwicklung von Präventionskonzepten muss in Zukunft stärker darauf geachtet werden, dass von sexueller Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen und Blickwinkel einbringen können.

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