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Berufsfeld Kita attraktiver machen

Anlässlich der Analyse der Bertelsmann-Stiftung zum Erzieherinnen- und Erziehermangel erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Eine Aufwertung des Berufsfelds frühpädagogischer Fachkräfte ist dringend notwendig. Nur wenn es uns gelingt, genügend geeignete Personen für diesen Beruf zu begeistern, können wir die Qualität von Erziehung, Bildung und Betreuung in frühkindlichen Bildungseinrichtungen auch mittelfristig gewährleisten. Erzieherinnen und Erzieher werden für ihre wichtige und herausfordernde Arbeit nicht ausreichend entlohnt. Da das Ansehen und die Attraktivität des Berufsfelds auch von der Entlohnung abhängt, ist eine bessere Bezahlung frühpädagogischer Fachkräfte wünschenswert.

Damit der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Unterdreijährige im kommenden Jahr nicht am Fachkräftemangel scheitert, muss die Bundesfamilienministerin darauf hinwirken, dass die Stellenanteile für noch in Teilzeit tätige Erzieherinnen und Erzieher aufgestockt werden. Der hohe Anteil von Teilzeitstellen in der Frühpädagogik ist erschreckend und entspricht nicht der Betreuungsrealität in den Einrichtungen, die von einer steigenden Anzahl von Kindern auch ganztags besucht werden. Diese Kinder brauchen während ihrer gesamten Aufenthaltszeit in der Kita eine feste Bezugspersonen.

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