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Angebliche Verbesserungen beim Betreuungsgeld sind Augenwischerei

Zum Kompromiss beim koalitionsinternen Streit um das geplante Betreuungsgeld erklärt Katja Dörner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Auch mit der Koppelung an Vorsorgeuntersuchungen bleibt das Betreuungsgeld eine unsinnige Maßnahme. Es bleibt eine familienpolitische Fehlinvestition mit höchst problematischer Wirkung. Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen ändern nichts daran, dass durch das Betreuungsgeld Kindern weiterhin Bildungschancen vorenthalten und Frauen vom Arbeitsmarkt ferngehalten werden. In dieser Altersklasse nehmen jetzt ohnehin schon fast 100 Prozent der Kinder an den Untersuchungen teil. Die behaupteten Verbesserungen beim Betreuungsgeld sind insofern Augenwischerei.

Zudem wird das Betreuungsgeld mit der Einigung auf einen zusätzlichen Betrag für die Nutzung als Altersvorsorge noch einmal teurer. Geld, das für wichtige Investitionen bereits jetzt fehlt. Mit dieser Einigung stellt die Regierungskoalition einmal mehr unter Beweis, dass sie keinen Schimmer davon hat, was Familien wirklich wünschen und brauchen: gute Kinderbetreuung in Kombination mit einer Kindergrundsicherung.

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