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Zusätzlicher Schwung für das internationale Zentrum Bonn notwendig

Nach dem Scheitern der deutschen Bewerbung für Bonn als Sitz des Green Climate Fund der Vereinten Nationen fordern die beiden Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Grüne) „zusätzlichen Schwung für das Internationale Zentrum Bonn“. Dörner und Kelber wollen vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen für internationale Organisationen verbessert sehen.

„Wir müssen die bestehenden UN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu noch begeisterteren Botschaftern für Bonn machen. Dafür müssen die den UN ohnehin zustehenden Regelungen für jede Einrichtung sofort in Kraft gesetzt und nicht erst langwierig detailliert ausverhandelt werden müssen. Ein UN-Mitarbeiter, der jahrelang auf seine Steuererstattung wartet, ist in dieser Zeit ein verlorener Bonn-Fan“, ermahnen die beiden Bundestagsabgeordneten.

„Und auch bei den Nichtregierungsorganisationen könnte der Standort Bonn gestärkt werden. Alle deutschen Regierungen der letzten zehn Jahre verweigern sich, wenn es darum geht, in Bonn die gleichen rechtlichen Regelungen einzuführen, wie sie in Wien und Genf herrschen. Das würde aber die Bewerbung um Ansiedlungen in Deutschland erleichtern, was nicht nur Prestige, sondern auch zusätzliche Steuereinnahmen brächte. Als ersten Schritt könnte das Enviromental Law Center der IUCN, das europarechtlich sogar als Quasi-Staatsorganisation gilt, endlich nach 15 Jahre Stillstand das damals versprochene Sitzstaatsabkommen bekommen“, fordern Kelber und Dörner.

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