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Villa Hammerschmidt: gemeinsames Erbe

Heftige Kritik erntet die Bundesspitze der Linkspartei für ihren Vorschlag, der Stadt Bonn die Verantwortung für die Villa Hammerschmidt zu übertragen, von den beiden Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Katja Dörner (Grüne): „Die Villa Hammerschmidt war 50 Jahre Sitz des Bundespräsidenten und damit ein herausragendes Symbol für die erste nachhaltig erfolgreiche Demokratie auf deutschem Boden. Die finanzielle Verantwortung für den Erhalt dieses nationalen Erbes muss bei der Bundesrepublik Deutschland verbleiben, außerdem muss auch die historische Substanz gepflegt werden. Die Stadt Bonn kann dies nicht leisten, egal wie hoch ein einmaliger Zuschuss wäre“, meinen Dörner und Kelber.

„Schon in der Vergangenheit habe ich vorgeschlagen, dass ergänzend zur historischen Rolle auch ergänzende kulturelle und gesellschaftliche Nutzungen der Villa und des Parks ermöglicht werden sollten. Mein Vorschlag: Der Bund übergibt dem Haus der Geschichte die Bewirtschaftung der Villa, verbleibt aber in der vollen finanziellen Verantwortung. In Zusammenarbeit mit Stadt und Bund werden weitere würdige Veranstaltungen in der Villa ermöglicht, die historische Einrichtung aber im vollen Umfang erhalten. Das erneute Foulspiel der Linkspartei gegenüber Bonn, hier mit Millionenlasten für den städtischen Etat, ist eine Unverschämtheit“, erläutert Ulrich Kelber die Position der beiden Abgeordneten.

Auch Katja Dörner ist sauer auf die Linkspartei: „Die Führung der Linkspartei ist völlig auf den Osten fixiert. Für Ostdeutschland müssen alle Anfang der 90er Jahre getroffenen Vereinbarungen 1:1 umgesetzt werden, bei Bonn sollen alle Gesetze, Verträge und Verabredungen aufgekündigt werden. Auch vor den Symbolen der deutschen Demokratie macht die Linkspartei nicht halt. Das können wir keineswegs akzeptieren!“

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