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Pille danach: Blockade der CDU/CSU endlich beendet

Zur heutigen Verabschiedung der an das fünfte SGB IV-Änderungsgesetz angehängten Regelung zur Erstattungsmöglichkeit der „Pille danach“ für junge Frauen und ihrem Werbeverbot erklärt Katja Dörner, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn:

„Der Bundestag hat einstimmig das politische Zeichen gesetzt, die „Pille danach“ rezeptfrei zu machen. Nun fehlt nur noch, dass der Bundesrat Anfang März den Weg frei macht. Dann ist die „Pille danach“ endlich auch in Deutschland direkt in der Apotheke erhältlich, wie fast überall in Europa. Das stärkt das Selbstbestimmungsrecht von Frauen nach einer „Verhütungspanne“ oder der Anwendung von sexueller Gewalt. Diese Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen haben CDU/CSU seit mehr als zehn Jahren verhindert. Erst die Europäische Kommission hat die Union zu einem Sinneswandel gezwungen. Der Bundestag hat beschlossen, was wir Grünen schon länger forderten: Junge Frauen haben zukünftig die Wahl, Notfallverhütungsmittel entweder nach einer ärztlichen Verschreibung kostenlos bzw. gegen Zuzahlung zu erhalten, oder aber direkt in der Apotheke selbst zu kaufen. Ich erwarte, dass alle Apotheken – insbesondere im Notdienst – betroffene Frauen umfassend beraten sowie die zeitnahe Einnahme der „Pille danach“ sicherstellen, indem sie beide Präparate der „Pille danach“ vorrätig haben.“

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