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Umzugsbeschluss Reservistenverband: unverständlich und unnötig

Die Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Dr. Claudia Lücking-Michel (CDU) und Katja Dörner (Grüne) reagieren mit Unverständnis und Verärgerung auf den Beschluss der Bundesdelegiertenversammlung des Reservistenverbandes, seinen Hauptsitz bis 2018 von Bonn nach Berlin zu verlegen.
 

„Bonn ist nach wie vor 1. Dienstsitz des Verteidigungsministeriums und Sitz der wichtigsten Ansprechpartner innerhalb der Bundeswehr für den Reservistenverband, da sollte der 1. Dienstsitz des Verbandes doch ebenfalls dort sein“, wundert sich Kelber. „Ein Umzug führt zu unnötigen Kosten und zusätzlichen Dienstreisen, beides sollte im Sinne sparsamer Haushaltsführung vermieden werden.“, betonte Claudia Lücking-Michel. „Nachdem Ministerin von der Leyen die Verlegung weiterer Teile des Ministeriums nach Berlin gestoppt hat und das Kommando Streitkräftebasis seinen Sitz in Bonn hat, macht der Umzugsbeschluss des Reservistenverbandes gar keinen Sinn“, ärgert sich Dörner. Das Kommando Streitkräftebasis ist höchste Kommandobehörde in der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ), in der ausschließlich Reservisten eingesetzt werden. Auch die beiden wichtigsten Ansprechpartner des Reservistenverbandes, das Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr und das Streitkräfteamt, haben ihren Dienstsitz in Bonn.

Nach Rücksprache mit dem Betriebsrat der Geschäftsstelle machten die drei Abgeordneten klar, dass Sie mit dem Präsidium des Reservistenverbandes sowie mit Ministerin von der Leyen in Verbindung treten werden, um den Umzugsbeschluss noch einmal prüfen zu lassen und möglichst rückgängig, auf jeden Fall aber deutlich verändern zu lassen.

 

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